- Der deutsche Virologe Hendrick Streeck kommt in einer serologischen Pilotstudie zum Zwischenergebnis, dass die Letaltiät von Covid19 bei nur 0.37% und die Mortalität (auf die Gesamtbevölkerung bezogen) sogar bei nur 0.06% liegt (d.h. im Bereich einer pandemischen Grippe). Diese Werte sind rund zehnmal tiefer als jene der WHO und rund fünfmal tiefer als jene der Johns Hopkins Universität. Die Studie wurde von anderen Virologen allerdings bereits kritisiert.
- Eine dänische Antikörper-Studie an 1500 Blutspendern kommt zum Ergebnis, dass die Letalität von Covid19 hochgerechnet nur bei 1.6 Promille liegt, das heißt über 20 mal niedriger als von der WHO ursprünglich angenommen und damit im Bereich einer starken (pandemischen) Influenza. Zugleich hat Dänemark beschlossen, kommende Woche die Schulen und Kindergärten wieder zu öffnen.
- Eine serologische Studie im US-Bundesstaat Colorado kommt zum vorläufigen Ergebnis, dass die Letalität von Covid19 um einen Faktor 5 bis Faktor 20 überschätzt wurde und im Bereich zwischen einer normalen und einer pandemischen Grippe liegen dürfte.
- Eine Untersuchung der Medizinischen Universität Wien kommt zum Ergebnis, dass das Alters- und Risikoprofil der Covid19-Verstorbenen in Österreich in etwa der normalen Sterblichkeit entspricht.
- Eine Studie im Journal of Medical Virology kommt zum Ergebnis, dass der international verwendete Coronavirentest instabil sei: Zusätzlich zum bereits bekannten Problem der falschen positiven Resultate gebe es auch eine „möglicherweise hohe“ Rate an falschen negativen Resultaten, d.h. der Test spricht selbst bei symptomatischen Personen nicht an, während er bei anderen Patienten einmal anspricht und dann wieder nicht. Dadurch werde die Unterscheidung von anderen grippeähnlichen Erkrankungen erschwert.
- Ein Schweizer Biophysiker hat erstmals die Positivenrate in den USA, Deutschland und der Schweiz grafisch ausgewertet und kommt zum Ergebnis, dass diese im Wesentlichen konstant bleibt oder nur leicht ansteigt.
- US-Forscher kommen zum Ergebnis, dass lokale Luftverschmutzung das Sterberisiko an Covid19 stark erhöht. Dies bestätigt frühere Untersuchungen aus Italien und China.
- Die WHO kam Ende März zum Resultat, dass Covid19 entgegen früheren Vermutungen nicht durch Aerosole („durch die Luft“) übertragen wird. Die Übertragung finde hauptsächlich durch direkten Kontakt oder durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) statt.
- Der deutsch-amerikanische Epidemiologie Professor Knut Wittkowski geht in einem neuen Interview davon aus, dass Covid19-Epidemie in vielen Ländern bereits am Abklingen oder sogar „schon vorbei“ sei. Die Ausgangssperren seien zu spät gekommen und kontraproduktiv gewesen.
Europäisches Mortalitätsmonitoring
Das europäische Mortalitätsmonitoring zeigt inzwischen in mehreren europäischen Ländern eine deutliche prognostizierte Übersterblichkeit in der Altersgruppe über 65 Jahren. In anderen Ländern, darunter Deutschland und Österreich, liegt die Sterblichkeit aber selbst in dieser Altersgruppe noch im Normalbereich (oder darunter).Offen bleibt weiterhin die Frage, ob die erhöhte Sterblichkeit allein auf das Coronavirus oder auch auf die teilweise drastischen Maßnahmen zurückzuführen ist (durch Isolation, Stress, abgesagte OPs, etc.), und ob die Sterblichkeit auch in der Jahressicht noch erhöht sein wird.
Schweiz
- Eine Studie der ETH Zürich kommt zum Ergebnis, dass die Ansteckungsrate in der Schweiz bereits mehrere Tage vor dem „Lockdown“ auf den stabilen Wert von 1 fiel, vermutlich aufgrund von allgemeinen Hygiene- und Alltagsmaßnahmen. Falls dieses Resultat korrekt ist, würde es die Sinnhaftigkeit eines „Lockdowns“ grundsätzlich infrage stellen. Das Resultat ist allerdings konsistent mit den seit Wochen relativ konstanten Positivenraten in der Schweiz (und anderen Ländern). (Zur ETH-Studie)
- Das Schweizer Magazin Infosperber kritisiert die Informationspolitik von Behörden und Medien: „Statt zu informieren führen Behörden eine PR-Kampagne„. Mit irreführenden Zahlen und Grafiken werde eine unberechtigte Angst geschürt.
- Auch das Schweizer Konsumentenschutz-Magazin Ktipp kritisiert: „Behörden informieren irreführend.“
- Ein Schweizer Forscher hat den neusten Covid19-Bericht des Bundesamtes für Gesundheit analysiert und kommt zu einem sehr kritischen Ergebnis: Der Bericht sei „wissenschaftlich unausgewogen, tendenziell bevormundend und irreführend (oder zumindest verwirrend)“. Die Maßnahmen des Bundes seien in Abetracht der Fakten „verantwortungslos und angstverbreitend“.
- Schweizer Hausärzte schreiben in einem Offenen Brief an den Schweizer Gesundheitsminister von einer „Diskrepanz zwischen dem vor allem auch von den Medien geschürten Bedrohungsszenario und unserer Realität.“ Die in der Allgemeinbevölkerung beobachteten Covid19-Fälle seien wenige und mild verlaufen, hingegen nehmen „Angststörungen und Panikattacken“ in der Bevölkerung zu und viele Patienten würden sich nicht mehr zu wichtigen Untersuchungs- und Kontrollterminen getrauen. „Und dies im Zusammenhang mit einem Virus, dessen Gefährlichkeit nach unserer Wahrnehmung in der Zentralschweiz lediglich in den Medien und in unseren Köpfen existiert.“
- Aufgrund der sehr tiefen Patientenauslastung mussten inzwischen mehrere Kliniken in der Schweiz und in Deutschland Kurzarbeit anmelden. Der Rückgang an Patienten beträgt bis zu 80%.
- Dr. Daniel Jeanmonod, emeritierter Schweizer Professor für Neurochirurgie, empfiehlt in einer Analyse: „Think deep, do good science, and do not panic!"
- Der Schweizer Mediziner Professor Dr. Paul Robert Vogt hat einen vielbeachteten Beitrag zu Covid19 verfasst. Er kritisiert eine „Sensationspresse“, warnt aber auch zurecht, dass es sich nicht um eine „gewöhnliche Grippe“ handle. Er ist der Ansicht, dass sich die Schweiz und Europa ungenügend auf eine Pandemie vorbereitet haben.
Deutschland, Österreich, Skandinavien
- In einem Thesenpapier üben mehrere deutsche Gesundheitsexperten Kritik an der Krisenpolitik der Bundesregierung. Sie sprechen von Langzeitschäden in der Bevölkerung, die der teilweise Shutdown verursache.
- Ein schwedischer Publizist erklärt im britischen Spectator: „Es ist nicht Schweden, das ein Massenexperiment durchführt. Es sind alle anderen Länder, die das tun.“
- Der Norwegische Ärzteverband schreibt in einem Offenen Brief an den Gesundheitsminister, man sei besorgt, dass die getroffenen Maßnahmen gefährlicher als das Virus sei, da normale Patienten nicht mehr untersucht und behandelt werden.
- Professor Ansgar Lohse, Direktor an der Hamburger Universitätsklinik, erklärt in einem Interview: „Die schwedischen Maßnahmen sind meines Erachtens die rationalsten weltweit. Natürlich stellt sich die Frage, ob das psychologisch durchzuhalten ist. Anfänglich müssen die Schweden mit deutlich mehr Todesfällen rechnen, die sich aber mittel- bis langfristig dann deutlich reduzieren. Abgerechnet wird in einem Jahr – wenn die Schweden es durchhalten. Die Angst vor der Virusinfektion zwingt Politiker leider oft zu Handlungen, die nicht unbedingt vernünftig sind. Die Politik ist getrieben, auch durch die Bilder der Medien.“Der Bundesverband deutscher Pathologe fordert in einer Mitteilung, dass „Corona-Todesfälle“ obuziert werden müssen (um die Todesursache festzustellen) und widerspricht damit explizit „der Emfehlung des Robert-Koch-Instituts“, das sich gegen Obduktionen aussprach, angeblich, weil sie zu gefährlich seien. Die ersten Resultate aus Hamburg zeigen, dass sich die Anzahl der „Corona-Todesfälle“ durch Obudktionen um 30 bis 50% reduziert.
- In einem deutschen Pflegeheim kam es bei einem 84 Jahre alten Mann zu einem falschen positiven Covid19-Test, worauf das gesamte Heim unter Quarantäne gestellt und Massentests durchgeführt wurden. Das ursprüngliche Testergebnis stellte sich bei einem weiteren Test als falsch heraus.
- Dr. Martin Sprenger hat seine Funktion im Corona-Expertenrat des österreichischen Gesundheitsministeriums niedergelegt, um „seine bürgerliche und wissenschaftliche Meinungsfreiheit wiederzugewinnen“. Dr. Sprenger kritisierte zuvor unter anderem, dass die Regierung das Risiko des Virus für verschiedene Bevölkerungsgruppen nicht seriös unterscheide und zu pauschale Maßnahmen treffe: „Wir müssen aufpassen, dass der Verlust an gesunden Lebensjahren aufgrund einer mangelhaften Versorgung anderer akuter und chronischer Erkrankungen nicht Faktor 10-mal höher ist als der durch COVID-19 verursachte Verlust an gesunden Lebensjahren.“ Das Coronavirus sei nach bisherigen Erkenntnissen vor allem für „ältere, hochbetagte Menschen“ gefährlich.
USA und Asien
- In den USA empfehlen die Behörden nun ebenfalls, alle testpositiven Todesfälle sowie sogar Verdachtsfälle ohne positives Testergebnis als „Covid-Todesfälle“ zu registrieren. Ein amerikanischer Arzt und Staatssenator von Minnesota erklärte, dies komme einer Manipulation gleich. Außerdem würden für Krankenhäuser finanzielle Anreize bestehen, Patienten als Covid19-Patienten zu deklarieren. (Etwas Humor zu dieser Thematik).
- Ein Covid19-Feldspital bei Seattle im US-Bundesstaat Washington wurde bereits nach drei Tagen wieder geschlossen, ohne dass Patienten aufgenommen wurden. Dies erinnert an die kurzfristig errichteten Krankenhäuser bei Wuhan, die ebenfalls nur sehr gering ausgelastet waren oder sogar leer blieben und nach kurzer Zeit wieder abgebaut wurden.
- Zahlreiche Medien berichteten von angeblichen „Corona-Massengräbern“ auf der Hart Island bei New York. Diese Meldungen sind in doppelter Hinsicht irreführend: Erstens ist Hart Island seit langem einer der bekanntesten Armenfriedhöfe der USA, zweitens erklärte der Bürgermeister von New York, dass keine Massengräber geplant sind, sondern dass unidentifizierte Verstorbene (ohne Angehörige) auf Hart Island beigesetzt werden sollen.
- Einer der führenden indischen Epidemiologen erklärt, „Wir können nicht auf den Mond flüchten„, und empfiehlt die rasche Entwicklung einer natürlichen Immunität.
Norditalien
Es ist richtig, dass in der Lombardei in den Monaten unmittelbar vor Ausbruch von Covid19 zwei umfangreiche Impfkampagnen gegen Influenza und gegen Meningokokken durchgeführt wurden, insbesondere in den späteren Hotspots Bergamo und Brescia. Es ist zwar theoretisch denkbar, dass solche Impfungen mit Coronaviren-Infektionen wechselwirken können, aber medizinisch ist eine solche Weselwirkung nicht belegt.Ebenfalls ist es richtig, dass in Norditalien in der Vergangenheit eine sehr hohe Asbestbelastung vorlag, die das Risiko für spätere, krebsartige Lungenerkrankungen erhöht. Auch hier kann aber nicht von einem direkten Zusammenhang mit Covid19 gesprochen werden. Hinzu kommt die erhöhte Legionellenbelastung und die europaweit höchste Luftverschmutzung, die die Lungengesundheit in Norditalien allgemein beeinträchtigen.
Chefarzt Pietro Vernazza
Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Professor Pietro Vernazza, hat drei neue Artikel zu Studien bezüglich Covid19 veröffentlicht.- Im ersten Artikel geht es darum, dass es für die Wirksamkeit von Schulschließungen keine medizinische Evidenz gibt (und auch nie gab), da Kinder im Allgemeinen weder ernsthaft am Virus erkranken noch zu den Überträgern des Virus gehören.
- Im zweiten Artikel geht es darum, dass Atemschutzmasken im Allgemeinen keine nachweisbare Wirkung haben, mit einer Ausnahme: Erkrankte Menschen mit Symptomen (d.h. Husten) können dadurch die Ausbreitung des Virus reduzieren. Ansonsten seien die Masken eher Symbolik bzw. ein „Medienhype“.
- Im dritten Artikel geht es um die Covid19-Risikogruppen. Dazu gehören nach den bisherigen Erfahrungen Menschen mit Bluthochdruck – es wird vermutet, dass das Covid19-Virus Zellrezeptoren nutzt, die auch für die Blutdruckregulation zuständig sind. Nicht zu den Risikogruppen gehören jedoch, überraschenderweise, Menschen mit Immunschwäche sowie schangere Frauen (die natürlicherweise ein reduziertes Immunsystem haben). Das Risiko bei Covid19 sei im Gegenteil oftmals eine Überreaktion des Immunsystems.
Intensiv- vs. Palliativmedizin
Ein deutscher Palliativmediziner erklärt in einem Interview, dass Covid19 „keine intensivmedizinische Erkrankung“ sei, da es sich bei den stark betroffenen Menschen typischerweise um mehrfach vorerkrankte Menschen im hohen Alter handle. Wenn diese Menschen eine Lungenentzündung bekommen, seien sie „schon immer palliativ (sterbebegleitend) versorgt worden“. Mit eine Covid19-Diagnose mache man daraus nun aber einen Intensivfall und könne die Patienten „dann aber natürlich trotzdem nicht retten“.Das aktuelle Handeln vieler Entscheider bezeichnet der Fachmann als „Panikmodus“. Derzeit (Stand 8. April) seien die Intensivbetten in Deutschland noch relativ leer. Beatmungsgeräte seien frei. Aus Umsatzgründen könnten Krankenhaus-Geschäftsführer demnächst auf die Idee kommen, alte Menschen aufzunehmen. „Wir werden in 14 Tagen die Stationen voll haben mit nicht-rettbaren, multimorbiden Alten. Und wenn die dann an den Geräten sind, stellt sich die Frage, wer die wieder ausschaltet. Das ist doch dann ein Tötungsdelikt“, meint der Mediziner. Es drohe eine „ethische Katastrophe“ aus Geldgier.
Beatmung bei Covid19
Weltweit gab und gibt es einen Ansturm auf Beatmungsgeräte für
Covid19-Patienten. Diese Seite war weltweit eine der ersten, die darauf
aufmerksam machte, dass die invasive Beatmung (Intubation) in vielen
Fällen kontraproduktiv ist und den Patienten zusätzlich schadet.Die invasive Beatmung wurde ursprünglich empfohlen, weil aufgrund tiefer Sauerstoffwerte fälschlicherweise auf ein Lungenversagen geschlossen wurde, und weil die Angst bestand, bei einer sanfteren nicht-invasiven Beatmung könnte sich das Virus durch Aerosole verbreiten.
Inzwischen haben sich mehrere führende Lungenfachärzte und Intensivmediziner aus den USA und Europa zu Wort gemeldet, die von einer invasiven Beatmung abraten und sanftere Methoden bzw. eine Sauerstofftherapie empfehlen, wie sie von Südkorea bereits erfolgreich angewandt wurde.
- DE: „Es wird zu häufig intubiert und invasiv beatmet“ (Dr. Thomas Voshaar, FAZ)
- Why Some Doctors Are Now Moving Away From Ventilator Treatments (TIME)
- Ventilators aren’t a panacea for a pandemic like coronavirus (Dr. Matt Strauss)
- With ventilators running out, doctors say the machines are overused for Covid-19
- Covid-19 Does Not Lead to a “Typical” Acute Respiratory Distress Syndrome (ATSJ)
- Do COVID-19 Ventilator Protocols Need a Second Look? (Medscape)
- DE: COVID-19: Beatmung – und dann? (DocCheck)
Politische Entwicklungen
- NSA-Whistleblower Edward Snowden warnt in einem neuen Interview, dass Regierungen den Coronavirus nutzen, um eine „Architektur der Unterdrückung“ aufzubauen.
- Apple und Google haben angekündigt, in Zusammenarbeit mit nationalen Behörden ein sogenanntes „Contact Tracing“ in ihre mobilen Betriebssysteme einzubauen, mit dem sich die Kontakte innerhalb der Bevölkerung überwachen lassen.
- Der deutsche Verfassungsrechtler Uwe Volkmann erklärte in ARD Monitor, er kenne unter seinen Kollegen „niemanden“, der die Corona-Maßnahmen für verfassungskonform hält.
- Die italienische Regierung hat eine „Task Force“ eingerichtet, um „Falschmeldungen“ zu Covid im Internet zu „beseitigen„. Die freie Meinungsäußerung bleibe aber „unangetastet“.
- Frankreich hat die erlaubte Untersuchungshaft verlängert und die Prüfung durch einen Richter ausgesetzt. Beschwerden durch Anwaltsverbände wurden abgewiesen.
- Dänemark führte Anfang April „beispiellos harte Ausnahmegesetze“ ein: „Die Gesundheitsbehörden können ab sofort Zwangstests, Zwangsimpfungen sowie Zwangsbehandlungen anordnen und für die Durchsetzung ihrer Anordnungen neben der Polizei auch Militär sowie private Wachdienste einsetzen.“
- Die Polizei im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen testet Drohnen bei Corona-Einsätzen, konkret zur Suche nach verbotenen Menschenansammlungen
- Das deutsche Bundesland Sachsen will Quarantäne-Verweigerer in Psychiatrien sperren.
- Ein Schweizer Arzt wurde verhaftet und in die Psychiatrie eingewiesen, weil er die Corona-Maßnahmen kritisiert hat und Drohungen gegen Behörden geäußert haben soll.
- In Deutschland hat eine Fachanwältin für Medizinrecht eine Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Maßnahmen eingereicht und einen Offenen Brief dazu veröffentlicht, in dem sie unter anderem zur Anmeldung von Demonstrationen aufrief. Staatsanwaltschaft und Polizei haben daraufhin Ermittlungen gegen die Anwältin aufgenommen wegen „Aufruf zu einer Straftat“, die Internetseite der Anwältin wurde zeitweise abgeschaltet. Die Verfassungsbeschwerde wurde inzwischen abgelehnt.
- Auch in Österreich haben inzwischen mehrere Anwälte Beschwerden gegen die Corona-Maßnahmen beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Grundrechte und Gewaltenteilung seien durch die Maßnahmen verletzt, argumentieren die Anwälte.
- Der Bürgermeister von Los Angeles versprach eine Belohnung für „snitches“ (Petzer), die ihre Nachbarn den Behhörden melden, wenn sie die Ausgangsbeschränkungen verletzen.
- In den USA sind aufgrund des Lockdowns bereits über 16 Millionen Menschen arbeitslos, das entspricht rund 10% der Arbeitsbevölkerung. Laut der Internationalen Arbeitsagentur ILO sind derzeit 80% der weltweit 3,3 Milliarden Arbeitskräfte von den Maßnahmen betroffen. 1,25 Milliarden Arbeitskräfte könnten von „drastischen oder katastrophalen“ Folgen betroffen sein.
