Neuigkeiten von Swiss Propaganda Research
Publiziert: 14. März 2020; Aktualisiert: 15. April 2020
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Von Fachleuten präsentierte, vollständig referenzierte Fakten zu
Covid-19, die unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung
ermöglichen sollen. Sprachen: CZ, DE, EN, FR, ES, HBS, HE, HU, IT, NL, NO, PL, PT, RU, SE, SI, SK, TR
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15. April 2020
Medizinische Meldungen
- Professor Alexander Kekulé, einer der führenden deutschen Mikrobiologen und Epidemiologen, fordert in einem Interview mit dem britischen Telegraph ein Ende des Lockdowns, da dieser mehr Schaden anrichte als das Virus selbst. Bei Menschen unter 50 Jahren seien schwere Verläufe oder Todesfälle „sehr, sehr unwahrscheinlich“. Die Allgemeinbevölkerung solle eine rasche Immunität entwickeln, während Risikogruppen zu schützen seien. Man könne nicht auf einen Impfstoff warten, was mindestens sechs bis zwölf Monate dauern werde, sondern müsse einen Weg finden, mit dem Virus zu leben.
- Das deutsche Netzwerk für evidenzbasierte Medizin berichtet, dass die Letalität einer starken saisonalen Influenza (Grippe) wie 2017/2018 vom deutschen Robert-Koch-Institut auf 0,4% bis 0,5% geschätzt werde, und nicht wie früher angenommen auf nur 0,1%. Dies würde bedeuten, dass die Letalität von Covid19 sogar unter derjenigen einer starken saisonalen Grippe liege könnte, aber sich in einem deutlich kürzeren Zeitraum auswirkt.
- Das Luxemburger Tageblatt berichtet, dass Schwedens „lockere Strategie zu Covid19 zu funktionieren scheint“. Trotz minimaler Maßnahmen und viel internationaler Kritik scheine sich die Lage „derzeit deutlich zu beruhigen“. Ein riesiges Feldlazarett, das bei Stockholm aufgebaut wurde, bleibe mangels Bedarf weiterhin geschlossen. Die Anzahl der Patienten auf Intensivstationen sei gleichbleibend auf niedrigem Niveau oder sogar leicht rückläufig. „Es gibt viele freie Plätze in den Intensivstationen in allen Stockholmer Krankenhäusern. Wir nähern uns der Abflachung der Erkrankungskurve“, erklärte ein Oberarzt der Karolinska Klinik. Bisher kam es in Schweden zu circa 900 Todesfällen mit Covid19.
- Ein direkter Vergleich zwischen UK (mit Lockdown) und Schweden (ohne Lockdown) zeigt, dass die beiden Länder bei Fallzahlen und Todesfällen pro Bevölkerung fast identisch abschneiden.
- Eine Mitteilung im New England Journal of Medicine berichtet, dass bei einer Untersuchung von schwangeren Frauen 88% der testpositiven Frauen keine Symptome zeigten – ein sehr hoher Wert, der sich aber mit früheren Untersuchungen aus China und Island deckt.
- Professor Dan Yamin, Direktor des Forschungslabors für Epidemien an der Tel Aviv Universität, erklärt in einem Interview, dass das neue Coronavirus für einen Großteil der Bevölkerung „wenig gefährlich“ sei und eine rasche natürliche Immunität das Ziel sein müsse. Der Schaden durch einen Lockdown sei enorm, mit diesem Geld könne man besser eine neue Klinik bauen.
- Der Präsident des israelischen Nationalen Forschungsrats, Professor Isaac Ben-Israel, argumentiert, dass die Corona-Epidemie nach bisherigen Erktenntnissen in den meisten Ländern nach ca. 8 Wochen vorbei sei, unabhängig davon, welche Maßnahmen getroffen werden. Er empfiehlt deshalb, den „Lockdown“ umgehend aufzuheben.
- Der britische Statistik-Professor David Spiegelhalter zeigt, dass das Sterberisiko durch Covid19 in etwa der normalen Sterblichkeit entspricht und nur für die Altersgruppe zwischen ca. 70 und 80 Jahren sichtbar erhöht ist (vgl. unterste Grafik im Artikel).
- Professor Karin Moelling, emeritierte Direktorin des Instituts für Virologie der Universität Zürich und eine frühe Kritikerin überzogener Maßnahmen, betont in einem neuen Interview die Rolle lokaler Sonderfaktoren wie Luftverschmutzung und Populationsdichte.
- Der britische Guardian wies 2015 darauf hin, dass die extreme Luftverschmutzung in chinesischen Städten 4000 Menschen pro Tag tötet. Dies ist mehr, als China an Covid19-Todesfällen bisher insgesamt gemeldet hat.
- Der deutsche Virologe Hendrik Streeck hat sich gegen Kritik an seiner Pilotstudie verteidigt. Streeck fand eine Letalität (auf Fälle bezogen) von 0,37% und eine Mortalität (auf Bevölkerung bezogen) von 0,06%, was einer starken saisonalen Grippe entspricht.
- Österreichische Internisten warnen vor „Kollateralschäden“: Abseits des Coronavirus werden Kontroll- und Operationstermine verschoben, „Kollateralschäden“ würden damit drohen. In Wien kommen z.B. weniger Patienten mit Herzinfarktsymptomen in die Spitäler.
- Ein Schweizer Biophysiker hat erstmals die Positivenrate von Covid19 in der Schweiz durchgehend grafisch dargestellt. Das Ergebnis zeigt, dass die Positivenrate zwischen ca. 10% und 20% pendelt, und dass der „Lockdown“ keinen wesentlichen Einfluss hat (siehe Grafik unten). Schweizer Behörden und Medien haben die Positivenrate bis heute nicht explizit dargestellt.
- Ein Schweizer Forscher hat den neuesten Covid19-Bericht des Bundesamtes für Gesundheit analysiert und kommt erneut zu einer sehr kritischen Einschätzung: „Der BAG-Situationsbericht ist ungeeignet für die Politik und eine dortige kompetente Entscheidungsfindung, ist erneut höchst unspezifisch, lückenhaft und mangelhaft aussagekräftig.“
- Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklärt in einem neuen Beitrag, dass es sich bei der angeblich fehlenden Immunitätsbildung bei Covid19 um „seltene Einzelfälle oder auch nur Hinweise“ handle, die „bei genauerer Betrachtung kein Problem darstellen“, jedoch von manchen Medien „zu Hiobsbotschaften aufgebauscht und überstürzt aufgetischt“ werden.
- Aus Frankreich werden vermehrt Suizide gemeldet, die aus Angst vor dem Coronavirus erfolgen oder aus Angst, jemanden mit dem Coronavirus angesteckt zu haben.
- Die neue französische Seite Covid Infos befasst sich kritisch mit Covid19.

USA und UK
- Auf dem US-Kriegsschiff Theodore Roosevelt wurden 600 Matrosen positiv auf Covid19 getestet, ein erster Matrose sei inzwischen an oder mit Covid19 gestorben.
- Der emeritierte britische Pathologie-Professor, Dr. John Lee, argumentiert, es brauche eine robuste und evidenzbasierte Debatte, um „große Fehler“ zu vermeiden. Viele der von Regierungen und Medien verwendeten Zahlen seien nicht zuverlässig gewesen.
- In Großbritannien sind derzeit 40% der Krankenhausbetten unbelegt, das ist viermal mehr als üblich. Der Grund dafür ist der starke Rückgang der allgemeinen Patientenaufnahmen. Bei den Intensivbetten, deren Kapazität ausgebaut wurde, seien insgesamt 78% belegt, in einigen Regionen auch mehr. Zudem seien 10% der Krankenpfleger in Quarantäne.
- Die temporären Corona-Stationen des US-Militärs bei New York seien bisher „weitgehend leer„. Die Hospitalisierungsrate in New York wurde um den Faktor sieben überschätzt.
- Eine US-Studie kommt zum Ergebnis, dass sich das neue Coronavirus bereits viel weiter ausgebreitet hat als ursprünglich angenommen, bei den meisten Menschen jedoch keine oder nur milde Symptome hervorruft, sodass die Letalitätsrate bei nur 0,1% liegen könnte, was in etwa der saisonalen Grippe entspricht. Wegen der leichteren Übertragbarkeit seien die Krankheitsfälle etwa in New York jedoch in kürzerer Zeit als üblich angefallen.
- Der Chefarzt für Pneumologie und Intensivmedizin der Eastern Virginia Medical School erklärt in einem neuen Dokument zur Behandlung von Covid19-Patienten: „Covid19 verursacht kein typisches Lungenversagen … Diese Erkrankung muss anderst behandelt werden und es ist wahrscheinlich, dass die Situation durch Beatmungsschäden an der Lunge verschlimmert wird.“
- In den USA behauptete ein Gouverneur, ein Kleinkind sei als weltweit jüngstes Opfer „an Covid“ gestorben. Bekannte der Familie erklärten jedoch, dass das Kleinkind bei einem tragischen Unfall zuhause erstickt sei und im Krankenhaus nachträglich positiv getestet wurde. Der zuständige Rechtsmediziner erklärte keinen Covid-Todesfall.
- Eine Ärztin aus dem US-Bundesstaat Montana erklärt in einem Vortag, wie Totenscheine bei Covid19-Verdachtsfällen aufgrund neuer Richtlinien manipuliert werden.
Pflegeheime
- Eine Analyse von Daten aus fünf europäischen Ländern zeigt, dass Bewohner von Plegeheimen bisher zwischen 42% und 57% aller „Covid19-Todesfälle“ ausmachten. Zugleich zeigen drei US-Studien, dass bis zu 50% aller testpositiven Bewohner von Pflegeheimen zum Testzeitpunkt (noch) keine Symptome zeigten. Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Einerseits scheint sich die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus – wie bereits vermutet – auf eine kleine, sehr verwundbare Bevölkerungsgruppe zu konzentrieren, die es noch besser zu schützen gilt. Andererseits ist es denkbar, dass ein Teil dieser Menschen nicht oder nicht nur am Coronavirus stirbt, sondern auch am extremen, damit verbundenen Stress. Bereits in Deutschland und Italien wurde zuletzt von Pflegeheimbewohnern berichtet, die ohne Symptome plötzlich verstarben.
- Ein deutscher Palliativmediziner argumentiert in einem neuen Interview, dass man bei der Behandlung von Covid19-Patienten „sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“ habe. Es gebe eine „sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung“, obschon „das Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden“ oftmals nicht stimme. Man würde aus oftmals schwerstpflegebedürftigen Patienten, die in der Vergangenheit zumeist palliativ behandelt worden seien, durch eine neue Diagnose Intensivpatienten machen und sie einer leidvollen, aber oftmals aussichtslosen Behandlung (der künstlichen Beatmung) unterziehen.
Politische Themen
- In Deutschland wurde eine Fachanwältin für Medizinrecht, die eine Beschwerde gegen die Corona-Maßnahmen beim Bundesverfassungsgericht einreichte und zur Anmeldung von Demonstrationen aufrief, verhaftet und für zwei Tage in eine Gefängnispsychiatrie eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „öffentlicher Aufforderung zu Straftaten“. Ein weiterer Rechtsanwalt fragt in einem Offenen Brief an die deutsche Bundes-Rechtsanwalts-Kammer: „Rechtsanwältin wegen Protest in die Psychiatrie? Ist es wieder soweit in Deutschland?“
- In der Schweiz wurde ein „corona-kritischer“ Arzt wegen angeblicher „Drohungen gegen Angehörige und Behörden“ von einer Spezialeinheit der Polizei verhaftet und in die Psychiatrie eingewiesen. Die Familie erklärte inzwischen, dass es keine Drohungen gegen Angehörige gab. Der Arzt erklärte zudem, dass ihm bei der Einvernahme keine „Drohungen gegen Behörden“ vorgehalten wurden. Die Polizei rechtfertigte den Einsatz der Spezialeinheit damit, dass sie beim Arzt von einem Waffenbesitz ausging – dabei handelte es sich indes um die übliche Schweizer Sanitätspistole ohne Munition. Die Verlegung des Arztes in die Psychiatrie wurde mit einer angeblichen „Hafterstehungsunfähigkeit“ begründet (wie sie z.B. bei Pflegefällen vorliegt) – auch dies dürfte als Vorwand zu sehen sein. Nach jetzigem Kenntnisstand ist mithin von einer möglicherweise politisch motivierten Psychiatrisierung auszugehen, wie sie in der Schweiz bis in die 1980er Jahre eine jahrzehntelange, dunkle Tradition hatte. International machte die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney bereits auf den aktuellen Fall aufmerksam, der an Praktiken in der ehemaligen Sowjetunion erinnert.
- Italien verwendet europäische Satellitendaten, um die Bevölkerung zu überwachen.
- Die britische Polizei schlug die Türe einer Privatwohnung ein, um eine Kontrolle durchzuführen.
- Ein Autor des Onlinemagazins OffGuardian fragt: „Warum befürworten einige respektierte Alternativmedien einen Polizeistaat?„