Donnerstag, 16. April 2020

Dies und das

  • Ein Schweizer Biophysiker hat erstmals die Positivenrate von Covid19 in der Schweiz durchgehend grafisch dargestellt. Das Ergebnis zeigt, dass die Positivenrate zwischen ca. 10% und 20% pendelt, und dass der „Lockdown“ keinen wesentlichen Einfluss hat. Schweizer Behörden und Medien haben die Positivenrate bis heute nicht explizit dargestellt.
  •  Ein Schweizer Forscher hat den neuesten Covid19-Bericht des Bundesamtes für Gesundheit analysiert und kommt erneut zu einer sehr kritischen Einschätzung: „Der BAG-Situations­bericht ist ungeeignet für die Politik und eine dortige kompetente Entscheidungs­findung, ist erneut höchst unspezifisch, lückenhaft und mangelhaft aussagekräftig.“:

    Des übrigen: folgendes erweckt im Bericht einen falschen Eindruck, sei es aus Inkompetenz oder um bezüglich vergangener Fehlentscheidungen und diesbezüglicher Verantwortung unauffällig zu bleiben:
        Schon im allerersten Satz des Berichts liest man "...insgesamt 25 834 laborbestätigte Fälle, damit 254 zusätzliche Fälle innerhalb eines Tages."
        ➔ Diese Aussage ist bezeichnend für die mangelnde Aussagekraft des gesamten Berichts. Zahlen sind nur einzuordnen, wenn sie in ein Verhältnis gesetzt werden. So wird weder berichtet, ob die Messungen intensiviert worden sind, noch in welchem Verhältnis sie zur Vorwoche oder zum Vorjahr getätigt wurden oder sich im Verhältnis verändert haben.
        ➔ Erneut werden ganz einfach absolute Zahlen vermittelt, die ohne Bezugsrahmen beeindruckend und erschreckend wirken. 





Swiss Propaganda Research

16. April 2020

  • Die Londoner Times berichtet, dass 50% der aktuellen britischen Übersterblichkeit nicht durch Coronaviren verursacht werden, sondern durch die Effekte des Lockdowns, der allge­meinen Panik und des teilweisen gesellschaftlichen Zusammenbruchs. Es handelt sich dabei um rund 3000 Menschen pro Woche. Tatsächlich könnte diese Zahl sogar noch höher liegen, da auch die britische Corona-Definition Todesfälle mit (statt durch) Coronaviren sowie reine Verdachtsfälle einschließt. Hinzu kommt, dass rund 50% der „Corona-Todesfälle“ Pflegeheime betreffen, die durch einen allgemeinen Lockdown nicht besser geschützt werden.
  • In Dänemark wird der Lockdown inzwischen bereut: „Wir hätten nie den Stoppknopf drücken sollen. Das dänische Gesundheitssystem hatte die Situation unter Kontrolle. Der totale Lockdown war ein Schritt zu weit.“, argumentiert Professor Jens Otto Lunde Jørgensen vom Aarhus Universitätskrankenhaus. Dänemark fährt derzeit den Schulbetrieb wieder hoch.
  • Der Yale-Professor David Katz, der bereits früh vor den negativen Folgen eines Lockdowns warnte, gab ein ausführliches einstündiges Interview zur aktuellen Situation.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck erklärt, dass bisher keine „Schmierinfektionen“ in Supermärkten, Restaurants oder Frisiersalons nachgewiesen werden konnte.
  • Neue Antikörper-Daten aus der italienischen Gemeinde Robbia in der Lombardei zeigen, dass rund zehmal mehr Personen den Coronavirus hatten als ursprünglich angenommen, da sie keine oder nur leichte Symptome entwickelten. Die Immunisierungrate liege bei 22%.
  • Neue Daten aus dem Schweizer Kanton Zürich zeigen, dass sich rund 50% aller „Covid19-Todesfälle“ in Alters- und Pflegeheimen ereignet haben; dennoch blieben auch dort rund 40% aller testpositiven Personen bisher symptomlos. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen liegt in der Schweiz derzeit bei 84 Jahren.
  • Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Pietro Vernazza, äußert sich zur „Mit-dem-Virus-Leben“-Strategie und empfiehlt unter anderem einen individuell optimierten Schutz gefährdeter Personen. Auch die Immunität der Allgemeinbevölkerung sei ein Schutz für gefährdete Menschen.
  • Die neue britische Website Lockdown Skeptics berichtet kritisch über Covid19, die getroffenen Maßnahmen und die allgemeine Medienberichterstattung.
  • Die zivilgesellschaftliche österreichische „Initiative für evidenzbasierte Corona-Informationen“ bietet einen Überblick über Studien und Analysen zu Coronaviren.
  • Dokumentation: „Die WHO – Im Griff der Lobbyisten“ (ARTE, 2017)