Frank Furedi, geb. 1947 in Budapest, ist Professor für Soziologie an der University of Kent in Großbritannien.
George Floyd und Covid-19: Strudel der Hysterie
- eines der markantesten Merkmale des Ausbruchs der Black Lives Matter-Proteste auf der ganzen Welt → die Geschwindigkeit, mit der sie von praktisch allen mächtigen Institutionen und Einzelpersonen unterstützt wurden: Die Unterstützung der Black Lives Matter Bewegung (BLM) ist unerlässlich und in einigen Fällen sogar Pflicht
- die Art und Weise, wie sich Elite-Institutionen und Mächtige auf die Seite der Engel schlagen, ist etwas verwirrend → es ist fast so, als seien sie zu dem Schluss gekommen, dass sie in Schwierigkeiten geraten werden, wenn sie sich mit der Unterstützung der BLM nicht beeilen
- normalerweise folgt heutzutage, wann immer eine Person wegen ihrer Äußerungen zur Rede gestellt und denunziert wird, rasch eine Entschuldigung → im gegenwärtigen Klima kann es keine „Fehler“ geben: deine Worte werden zurückkommen und Dich beißen
- so gut wie jede Geste oder Aussage kann nicht nur als unsensibel, sondern auch als rassistisch gebrandmarkt werden → auch der schwarze Schauspieler Terry Crews musste feststellen, dass im Moment nur eine Sichtweise erlaubt ist: er wurde zur Rede gestellt für seinen Tweet, dass „der Sieg über die weiße Vorherrschaft ohne weiße Menschen eine schwarze Vorherrschaft schafft.“ Er wurde breit angeprangert
- es ist heutzutage sehr schwierig für einen Promi, echte persönliche Meinungen zu vertreten oder auszudrücken → wie muss es dann erst für normale Leute sein, die sich dem Druck von Arbeitgebern oder Institutionen ausgesetzt sehen, der neuen Art des Gruppendenkens zu folgen
- wenn selbst Erwachsene sich verhalten, als wären sie ungezogene Kinder gewesen und um Vergebung bitten, weil ihre Worte falsch verstanden wurden, wie wird sich die Zensur-Kultur dann erst bei wirklichen Kindern auswirken?
- von Ächtung bedroht, fühlen sich Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren nun zur Anpassung gezwungen → plötzlich bekommt der Begriff „Gruppendruck“ eine ganz neue Dimension
- die Sprache der Intoleranz kommt am deutlichsten zum Ausdruck in der Formulierung „Schweigen ist Gewalt“ → enthält eine wichtige Wahrheit: Menschen haben die Pflicht, sich gegen Ungerechtigkeiten und Rassismus auszusprechen
- aber die Leute, die am heftigsten „Schweigen ist Gewalt“ rufen, sagen: Du darfst nur eine Meinung äußern – und zwar die Meinung, die mit unserer Doktrin übereinstimmt → es reicht nicht aus, Rassismus zu hassen – wenn Sie ein Weißer sind, müssen Sie auch anerkennen, dass Sie an allen Verbrechen, die gegen Schwarze begangen werden, mitschuldig sind
- „Schweigen ist Gewalt“ stellt keinen Aufruf zur Diskussion und Auseinandersetzung dar → ist vielmehr eine Forderung nach sprachlicher Übereinstimmung mit einer nicht verhandelbaren Wahrheit
- aus soziologischer Sicht erhielten durch den Lockdown und die Pandemie viele bereits existierende kulturelle Trends eine beispiellose Dynamik → die kulturelle Polarisierung, die vor Covid bestand, ist noch rigider geworden, als zuvor
- segregierte Identitätsblasen in denen Menschen dazu neigen, nur mit Menschen zu sprechen und zu interagieren, die genauso sind wie sie selbst → die Grundlage der gegenwärtigen Treibhausatmosphäre kultureller Intoleranz
- die Proteste und Unruhen nach dem tragischen Mord an George Floyd haben als Katalysator gewirkt, um aufgestaute Energien freizusetzen→ vieles davon hat mit Gerechtigkeit zu tun, aber es gibt auch ein breites Spektrum negativer Emotionen und Ressentiments
- das Klima des Gruppendenkens ist inzwischen zu einer Art Massenpsychose unter Weißen geworden, die verzweifelt mitteilen wollen, dass sie es „verstanden haben“ → wir haben Videos von Gruppen weißer Menschen gesehen, die auf die Knie gehen und um Vergebung für ihre Sünden betteln
- zuweilen hat der Impuls der Selbstverachtung zu einem Rausch moralistischer Empörung geführt → wir haben eine Epidemie der Hysterie
- Massenhysterie, die oft ein extremes Beispiel für Gruppendenken ist, neigt dazu, so schnell zu verschwinden, wie sie auftaucht → aber heute könnte es anders sein, das heute vorherrschende Klima der Intoleranz ist tief verwurzelt
Heute in der SZ:
Die SZ versucht wirklich alles zusammenzukratzen was geht, um ihre Propaganda weiterzutreiben bis zum Herbst, wo sie dann die zweite Welle etablieren werden.
Corona-Tote in Palästina: 3. Auch hier wütet das Virus weiter. Leider kann die SZ da keine humanitäre Katastrophe rausquetschen, deshalb schweigen sie darüber.
Um jeden Preis
Zehn Wochen lang durften die Moskauer ihre Wohnungen kaum verlassen, stand die russische Wirtschaft praktisch still. Die Unternehmer fühlensich von der Regierung alleingelassen und viele Menschen verarmen. Jetzt werden die Regeln plötzlich gelockert, dabei wütet das Virus weiter
4,17 Millionen Unternehmen sind in Russlandvon der Covid-19-Pandemiebetroffen. Das entspricht etwa67 Prozent aller Firmen. Zu diesemErgebnis kam Ende Mai derzuständige Ombudsmann derRegierung, Boris Titow.Mehr als die Hälfte der von ihmbefragten Unternehmenbeschrieb die Situationdemnach als „Krise“ oder„Katastrophe“. Ein noch größererAnteil – nämlich 62 Prozent – gabihrem Geschäft nur eineÜberlebenschance von wenigerals 50 Prozent. Die Maßnahmender russischen Regierung, umdie Wirtschaft im Land zu stützen,bewertete die Mehrheit derBefragten negativ.Soweit die SZ. Und jetzt die Realität. So WÜTED das Virus in Russland: das Land steht auf Platz 48 der Länder weltweit bei den Toten pro 1 Mio Einwohner: 47 haben sie (Durchschnitt weltweit: 55).
| Die Zahl der Toten hat Tendenz zu sinken. |
| Die Infektionszahlen stagnieren mit Tendenz, zu sinken. |
Die SZ versucht wirklich alles zusammenzukratzen was geht, um ihre Propaganda weiterzutreiben bis zum Herbst, wo sie dann die zweite Welle etablieren werden.
Corona-Tote in Palästina: 3. Auch hier wütet das Virus weiter. Leider kann die SZ da keine humanitäre Katastrophe rausquetschen, deshalb schweigen sie darüber.
Ende Mai publizierten Schweizer Immunologen um Professor Onur Boyman allerdings die bisher wohl wichtigste Studie zur Covid19-Letalität. Diese Preprint-Studie kam zum Ergebnis, dass die üblichen Antikörper-Tests, die Antikörper im Blut messen (IgG und IgM), höchstens ca. ein Fünftel aller Covid19-Infektionen erkennen können (Zeitungsbericht auf Englisch; Originalstudie).
Der Grund dafür ist, dass das neue Coronavirus bei den meisten Menschen bereits durch Antikörper auf der Schleimhaut (IgA) oder durch eine zelluläre Immunität (T-Zellen) neutralisiert wird und sich dabei keine oder nur milde Symptome ausbilden.
Dies bedeutet, dass das neue Coronavirus vermutlich noch viel weiter verbreitet ist als bisher angenommen und die Letalität pro Infektion bis zu fünfmal niedriger liegt als bisher vermutet. Die wirkliche Letalität könnte somit deutlich unter 0.1% und damit im Bereich der Influenza liegen.
Sollte sich die Schweizer Untersuchung bestätigen, so würde die Einschätzung der Oxford-Epidemiologin Prof. Sunetra Gupta zutreffen, die bereits früh von einer sehr weiten Verbreitung von Covid-19 und einer geringen Letalität zwischen 0.01% unter 0.1% ausging.
Trotz der vergleichsweise geringen Letalität von Covid-19 (Todesfälle pro Infektionen) kann die Mortalität (Todesfälle pro Bevölkerung) regional und kurzfristig dennoch stark erhöht sein, wenn sich das Virus rasch ausbreitet und dabei Risikogruppen wie insbesondere Patienten in Pflegeheimen erreicht, wie das in mehreren Hotspots tatsächlich geschah.
Das Narrativ, mit dem diese Corona-Pandemie im März 2020 begonnen wurde, ist mittlerweile in all seinen Punkten wiederlegt:
Neuartiger Virus:
Diese Virus kann nicht so grundsätzlich neuartig sein, sonst wäre nicht über 90 Prozent der Menschen, bei denen per Test eine Infektion festgestellt wird, ohne jegliche Krankheitssymptome.Hochinfektiös:
selbst Menschen, die auf engem Raum zusammenleben, stecken sich nicht automatisch gegenseitig an. Auch in den Ländern, über die als Hotspots der Pandemie ausgiebig von den Mainstream-Medien hochaufgeregt berichtet wurde, waren es nur bestimmte Regionen und nie das gesamte Land. Und jetzt gibt es sogar die WHO zu: “From the data we have, it still seems to be rare that an asymptomatic person actually transmits onward to a secondary individual,” Dr. Maria Van Kerkhove, head of WHO’s emerging diseases and zoonosis unit, said at a news briefing from the United Nations agency’s Geneva headquarters. “It’s very rare.”[10] Das Argument, dass jemand, der infiziert ist, andere infizieren kann, obwohl er selbst noch keine Symptome zeigt, war eines der Hauptgründe für den Lockdown, das Social Distancing und die Maskenpflicht. Wenn dieses Argument fällt, dann gibt es auch keinen Grund mehr für die freiheitseinschränkenden Maßnahmen.Hochgefährlich/tödlich:
bei den meisten Menschen löst dieses Corona-Virus allerhöchstens leichtes Halskratzen oder vorübergehend den Verlust des Riech- und Geschmacksinns aus. Die Mortalitätsrate für Infektionskrankheiten auf Grund dieses Virus liegt im Bereich um 0,3-0,01 je nachdem wie gezählt wird. Es sterben dabei vor allen Menschen mit gleichzeitig vielen anderen Krankheitssymptomen, nahezu alle im Bereich der durchschnittlichen Lebenserwartung in den jeweiligen Ländern. „Ein heute in Deutschland geborenes männliches Kind wird im Durchschnitt 78,7 Jahre alt. Damit liegen die deutschen Männer in diesem Ranking auf Platz 29. Die deutschen Frauen werden im Schnitt sogar 4,7 Jahre älter, erreichen also ein Alter von 83,4. Der weltweite Durchschnittswert liegt übrigens erheblich niedriger und ist für Männer bei 70,4 Jahren und für Frauen bei 74,9 Jahren. Innerhalb der Europäischen Union sind es 78,3 bzw. 83,8 Jahre.“Die Gesundheitssysteme werden überlastet:
Das „Gesundheitssystem“ in Deutschland war zu keinem Zeitpunkt in dieser Pandemie überlastet. Im Gegenteil, viele eigens für Corona-Patienten hergerichtete Kliniken standen leer, Ärzte wurden in Kurzarbeit geschickt. Es konnten sogar Patienten aus Frankreich und Italien aufgenommen werden. In den Ländern wie Italien oder Spanien, in denen es kurzfristig, d.h. für ein bis zwei Wochen eine Überlastung gab, liegt dies auch am insgesamt maroden Gesundheitssystem, das dem Sparzwang oder dem Desinteresse der jeweiligen Regierungen unterliegt. Im Jahr 2020 wollen die USA z.B. fast 738 Milliarden Dollar für ihre Rüstung ausgeben. Um Gesundheitsleistungen zu erhalten, müssen die meisten Amerikaner selbst tief in ihre Geldtasche greifen.„Zweite Welle“:
Es gab noch nicht einmal ein erste Welle. Wieso soll es dann bei diesem Virus eine zweite Welle geben? Corona-Viren werden erfahrungsgemäß im Laufe ihrer Mutationen nicht gefährlicher, sondern harmloser. Selbst Christian Drosten gesteht jetzt ein: „Vielleicht entgehen wir einem zweiten Shutdown.“, sagt er in einem Interview mit dem Spiegel,[


