Freitag, 12. Juni 2020

Begründeter Verdacht

Vollständiger Artikel >>

Ablauf und Auswirkungen der Corona-Krise lassen kaum Zweifel daran, dass unter dem Deckmantel der Bekämpfung eines vermeintlichen Killervirus eine ganz andere Agenda verfolgt wird.





von Klaus Pfaffelmoser
Jahrgang 1956, ist promovierter Mathematiker und erstellte Konzepte, Algorithmen und Software in den Bereichen Rundfunk und Mobilfunk. In diesem Zusammenhang war er Teilhaber und Geschäftsführer verschiedener Software-Hersteller. Für die FH Weihenstephan trug er den statistischen Teil zu mehreren Studien über den Einfluss von Witterung und Schadstoffbelastung auf das Waldwachstum bei. Mehrere Jahre war er als Unternehmensberater tätig.

  • eine sehr hohe oder sogar außerordentliche Gefährlichkeit von Covid-19 wurde nie wissenschaftlich belegt →  seit Beginn der Krise beweist die Wissenschaft mit zunehmender Zuverlässigkeit, dass die Gefährdung im Bereich der Grippe liegt
  • bereits Mitte April wurde nachgewiesen, dass die Maßnahmen so gut wie keinen Einfluss auf den Verlauf der Epidemien hatten
  • das beharrliche Festhalten an den Maßnahmen → Verdacht, dass unter dem Deckmantel von Corona ganz andere Interessen verfolgt werden

Covid-19: Ursprung und Maßnahmen

  • WHO erklärte am 11. März 2020 den Ausbruch (der Covid-19-Krankheit, d. V.) offiziell zu einer Pandemie →  mehr als 118.000 Fälle aus 114 Ländern und insgesamt 4.291 Todesfälle
  • China
    • die Ausbreitung der Krankheit war bis zum 11. März stark zurückgegangen, das Politbüro der KP China erklärte um den 27. Mai die Epidemie in China für beendet (insgesamt 82.993 Infizierte und 4.634 Verstorbene) 
    • in China sterben pro Tag circa 27.400 Menschen
  • Indien
    • am 24. März eine Ausgangssperre für 21 Tage, die Zahl der Infizierten betrug  536, 10 davon waren verstorben 
    • die Auswirkungen waren katastrophal: „Die Maßnahme löste eine Massenmigration von Dutzenden Millionen Menschen — Tagelöhnern und Saisonarbeitern — aus, die teilweise über Hunderte von Kilometern zu großen Teilen zu Fuß in ihre Heimatorte zurückkehrten, da sie arbeitslos geworden waren und wirtschaftlich sonst nicht überleben konnten.“
    • bis zum 27. Mai 151.846 Infizierte, von denen 4.346 verstarben
    • Indien hat circa 1,44 Milliarden Einwohner, durchschnittlich sterben circa 27.500 Menschen pro Tag
  • Pakistan
    • am 24. März in großen Teilen des Landes ein Lockdown, 1057 Infizierte, 8 Tote
    • bis 27. Mai  59.151 Infizierte, von denen 1.225 verstarben. 
    • Pakistan hat circa 220 Millionen Einwohner, durchschnittlich sterben circa 3.700 Menschen pro Tag
  • Nigeria
    •  in den einzelnen Bundesstaaten ab Anfang März Reisebeschränkungen, dann Schulschließungen und schließlich Ausgangssperren, 131 Infizierte, der erste Todesfall wurde am 23., der zweite am 30. März
    • bis 27. Mai  8.344 Infizierte, von denen 249 verstarben
    • Nigeria hat circa 205 Millionen Einwohner, durchschnittlich sterben in Nigeria circa 5.100 Menschen pro Tag

  • Maßnahmen: Anzahl der Länder, die die im Folgenden gelisteten Maßnahmen bis 8. Mai 2020 durchführten: 
    • Ein- und Ausreisebeschränkungen (External Border Restrictions): 186
    • Schulschließungen: 169 
    • Quarantäne/Lockdown: 161 
    • Verbot von Massenansammlungen: 159 
    • Ausrufung des Notstands: 114 
    • Ausgangssperren: 91 
  • diese Szenarien wären nur dann gerechtfertigt, wenn es sich bei Covid-19 zweifelsfrei um eine außerordentlich gefährliche, tödliche Krankheit handeln würde.

Gefährlichkeit der Krankheit

  • Einschätzung des zeitlichen Verlaufs einer Epidemie
    • wie viele Personen ein Infizierter pro Tag ansteckt
    • in welchem Zeitraum ein Infizierter ansteckend ist
    • welcher Anteil der Infizierten Intensivpflege oder Beatmungsgeräte
    • wie lange ein Schwererkrankter Pflege benötigt
  • Letalität (Anteil der Infizierten, der stirbt) →  bei der Grippe zwischen 0,1 und 0,5 Prozent, sie ist ganz überwiegend eine Eigenschaft des Virus
  • Wieler, Drosten und Wendtner: die Letalität von Covid-19 liegt bei circa 0,2 Prozent liegt, also im Bereich einer Grippewelle: „Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.“ Die Einschätzung der WHO ist ähnlich.
  • Methode die Gefährlichkeit eines Virus zu beschreiben → Baseline-Studien, bei denen — ähnlich wie bei Wählerumfragen — anhand einer zufällig ausgewählten Gruppe von Personen diese Parameter durch fortlaufende Tests ermittelt werden
  • am 26. März wurde Angela Merkel in einer Petition dazu aufgerufen, eine solche Studie umgehend zu starten →  keine Reaktion
  • 17. März, Studie John Ioannidis von der Stanford University: Letalität von 0,125 Prozent, zwei weiteren Studien (11. April und am 27. April): Covid-19 ist nicht gefährlicher ist als die saisonale Grippe
  • Verdacht, dass insbesondere in Italien und New York ein Teil der Todesfälle durch falsche Medikation bedingt sind
  • zu befürchten ist, dass in Brasilien, derzeit durch falsche Medikation mit Hydroxychloroquin die Zahl der „Corona-Toten“ aktiv erhöht wird
  • Professor Dr. Isaac Ben-Israel, Präsident des israelischen Nationalen Forschungsrats, Studie 16. April: „Es stellt sich heraus, dass der Höhepunkt der Ausbreitung des Virus nun seit etwa zwei Wochen hinter uns liegt und er wahrscheinlich in zwei weiteren Wochen verschwinden wird. Unsere Analyse zeigt, dass dies in allen Ländern ein konstantes Muster ist. Überraschenderweise ist dieses Muster sowohl in Ländern zu beobachten, die einen schweren Lockdown, einschließlich der Lähmung der Wirtschaft, durchlaufen haben, als auch in Ländern, die eine weitaus nachgiebigere Politik betrieben und im normalen Leben weitergemacht haben.“
  • angesichts der Stringenz, mit der die Maßnahmen in Deutschland und weltweit, spätestens seit Mitte April offensichtlich grundlos und weitgehend ohne konkret benannte Zielsetzungen, weiterverfolgt werden, wird die Frage immer drängender, ob die Politik weltweit völlig irrational geworden ist oder ob mit den Maßnahmen andere Ziele verfolgt werden sollen

Die Auswirkungen der Krise

Die wesentlichen Auswirkungen der Corona-Verordnungen sind:
  • eine erhebliche Zunahme der Digitalisierung der Gesellschaft durch Verlagerung vieler Aktivitäten ins Internet →  Videokonferenzen geschäftlich, für Vereine, NGOs, Parteien et cetera, Auftritte von Künstlern und dergleichen, Freizeitangebote wie Yoga-Kurse, et cetera 
  • eine wesentliche Erweiterung des Rahmens, innerhalb dessen Grundrechtseinschränkungen vorgenommen werden können →  Covid-19 hat bewiesen, dass bei einer „Pandemie“ mit der Gefährlichkeit einer Grippewelle Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote, Versammlungs- und Demonstrationsverbote, Berufsverbote und Maskenpflicht verordnet werden können, ohne ein Einschreiten von Gerichten befürchten zu müssen. 
  • die Option, behördlicherseits die Überwachung durch Nachverfolgungs-Apps zu erhöhen 
  • die Option, Bargeld aus hygienischen Gründen abzuschaffen 
  • die Option, eine — eventuell verdeckte — Impfpflicht einzuführen 
  • eine Welle von Insolvenzen bei kleinen und mittleren Unternehmen, insbesondere im Einzelhandel, in der Gastronomie und in der Reisebranche 
  • eine Zunahme der Staatsverschuldungen und staatlichen Bürgschaften, weltweit in Höhe von Billionen-Beträgen

Wem nützt die Krise?

  • bereits jetzt hat der Online-Handel außerordentliche Zuwachsraten, auch für Microsoft werden durch die Zunahme des Cloud-Geschäfts und des Home-Office große Kurssteigerungen erwartet
  • die Superreichen haben durch die Krise weltweit einen Vermögensgewinn in Höhe von 283 Milliarden Dollar in 23 Tagen 
  • für die Finanzmärkte ergeben sich neue Anlagemöglichkeiten in gigantischer Höhe zum einen durch eine erhebliche Zunahme der Verschuldung der überlebenden kleinen und mittleren Unternehmen, durch die Übernahme von Marktanteilen, die durch Insolvenzen frei werden, vor allem aber durch neue Staatsanleihen in Größenordnungen von wahrscheinlich mittleren zweistelligen Billionenbeträgen weltweit
  • für Deutschland beträgt die geplante Neuverschuldung und Übernahme von Bürgschaften 1,35 Billionen Euro, für die EU sind es 9,2 Billionen
  • die Aufgabe der Finanzmärkte besteht nicht mehr wie ehedem darin, der Wirtschaft als ihr Seismograf über sich selbst Auskunft zu verleihen, sondern darin, dass das Geld der Vermögenden sich in ihnen möglichst unbegrenzt vermehren kann.

Zukünftig zu erwartende Auswirkungen

  • die Finanzgeber, die in der jetzigen Krise bereitwillig und großzügig Kredite gewähren entdecken nach einiger Zeit, dass die Staaten bei der Handhabung der Corona-Krise zu großzügig waren und dabei weit „über ihre Verhältnisse“ gelebt haben →  die Rating-Agenturen stufen daraufhin die Kreditwürdigkeit der Staaten herunter und die Zinsen steigen
  • gefordert werden die Reduktion der Sozialausgaben, Verkleinerung des Staatsapparats, Einsparungen bei der Bildung und im Gesundheitswesen, Flexibilisierung der Arbeitsmärkte, Privatisierung öffentlicher Versorgungssysteme et cetera.
  • während derzeit überwiegend kleinere und mittlere Unternehmen von der Krise schwer betroffen sind, ist im Laufe der kommenden Jahre mit drastischen Auswirkungen bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung zu rechnen

Die Risiken der Hauptakteure

  • Deutsche Gerichte haben die Inhalte der Corona-Verordnungen nur in sehr beschränktem Ausmaß korrigiert →  sollten sie in den jeweiligen Hauptsacheverfahren zu dem Schluss kommen, dass die Maßnahmen ganz oder teilweise grundgesetzwidrig waren, sind die Möglichkeiten, einen Amtsträger dafür haftbar zu machen, wohl eher gering
  • sollten Schadensersatzklagen gegen Hoheitsträger erfolgreich sein, würde das lediglich die Schuldenlast des Staates erhöhen
  • für Presse und Medien und deren hauptverantwortliches Personal sind keinerlei rechtlichen Folgen zu befürchten, da deren Agieren vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist.

Fazit und Ausblick

  • es liegen keine wissenschaftlich fundierten Begründungen vor, dass die weltweit von Regierungen verhängten Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie geeignet, erforderlich und verhältnismäßig waren beziehungsweise sind → es ist im Gegenteil seit Mitte April belegt, dass die unterschiedlichen Maßnahmen keine unterschiedlichen Epidemieverläufe zur Folge hatten
  • aus diesen Gründen erhärtet sich der Verdacht, dass es sich bei der Corona-Krise um eine Verschwörung handelt, die gegen die ganze Welt gerichtet ist →  für die handelnden Akteure wäre es jetzt folgerichtig, die Menschen wieder zu beruhigen und den Eindruck zu vermitteln, dass der „gewohnte, sichere“ Alltag zurückkehrt.
  • die Corona-Krise: noch nie war das Auseinanderklaffen von Narrativ und Wirklichkeit so offensichtlich, noch nie war der Anteil derer, bei denen die Hypnose des Narrativs einer gefährlichen Pandemie nicht wirkt, so groß wie heute — trotz eines dreimonatigen intensiven medialen Bombardements auf allen verfügbaren Kanälen.
  • da Herrschaft im Wesentlichen auf der Irreführung und Hypnose der Mehrheiten durch Narrative beruht, besteht dieses Mal Hoffnung, dass mehr Menschen aus der Wirtschaft, der Politik, den Mainstream-Medien, den Gewerkschaften und der Richterschaft zur Einsicht kommen, dass sie getäuscht werden und mit der Unterstützung des Corona-Narrativs massiv gegen ihre eigenen Interessen arbeiten
https://2tulpe30.blogspot.com/2020/05/usa.htmlhttps://2tulpe30.blogspot.com/2020/05/rki.html