„Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können. Die Zensur ist etwas, was tief unter dem Henker steht, denn derselbe Aufklärungsstrahl, der vor sechzig Jahren dem Henker zur Ehrlichkeit verholfen hat, hat der Zensur in neuster Zeit das Brandmal der Verachtung aufgedrückt!“
Johann Nepomuk Nestroy
Gute Nachrichten
In Stuttgart wurden die Lastwagen mit der Veranstaltungstechnik von dem Organisator der Demos gesprengt. Der Schaden: 200.000 Euro, die Firma war nicht gegen sowas versichert. Widerstand2020 hat einen Spendenaufruf gemacht. Innerhalb von zwei Tagen wurden 211.000 Euro gespendet! Wie wunderbar!Außerdem: die taz wird abgestraft!
Aus dem Newsletter von Demokratischer Widerstand e.V.:Ein Beispiel mit Signalwirkung: Die Tageszeitung taz rudert. Denn der Redaktion unserer neuen Wochenzeitung »Demokratischer Widerstand« liegen Erste-Hand-Informationen direkt aus dem taz-tower in der Berliner Friedrichstraße vor. Demnach haben in den letzten acht Wochen »tausende Abonnent*innen und hunderte Anteilseigner*innen« der Genossenschaft der taz gekündigt — immer mehr und immer schneller. Deshalb musste die bislang völlig fanatisiert den Regierungskurs stützende Chefredaktion heute einlenken.Das gibt mir Hoffnung, dass die Gesellschaft doch durchsetzt ist mit vernünftigen Menschen. Vielleicht setzt sich doch irgendwann sowas wie Wahrheit durch, wer weiß.
Medizinische Infos über den Virus
Die Autopsien in der Schweiz scheinen zu bestätigen, dass Corona kein mysteriöser Aluhuttragender Killer ist, der primär* vom Gehirn bis zum Zehnagel "alles" befällt, sondern die Blutgefäße angreift und zu Thromben führt (von mysteriösen Gehirn/Nervenschädigungen haben auch die im Gegensatz zu manchen "Alarm-Medizinern" nichts berichtet), was dann logischerweise eine Multiorganbeteiligung auslöst, hier ist das hochsensible Lungensystem wiederum logischerweise am gefährdesten. Man fordert daher Blutverdünner einzusetzen und hat erste Studien dazu lanciert. Bisher waren Blutverdünner bewusst nicht gegeben worden, stattdessen war früh inturbiert worden, nun häufen sich die Indizien, dass dies womöglich genau die falsche Methode war bzw. womöglich "todesförderlich" war.*Dass es wie bei allen (Viren)erkrankungen sekundär zu Komplikationen aller Art (Beteiligung des Nervensystems) kommen kann, ist keine neue Erkennntnis, das ist aber eher eine sekundäre Folge des Immunsytems/Vorerkrankung und weniger eine direkte des Virus
Und >> :
Covid-19 ist weniger eine akute Atemwegserkrankung als vielmehr ein krankhafte Blutgerinnung im Lungengewebe. Dies stellen Dennis McGonagle, Professor an der Universität Leeds und seine Ko-Autoren in einer Studie fest, die am 7. Mai im «Lancet», einer der angesehensten medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht wurde.
Dies würde erklären, warum Covid-19-Patienten an Sauerstoffmangel sterben. In der Konsequenz wären nicht Beatmungsgeräte angezeigt (die häufig zum Tod führen), sondern eine entzündungshemmende Therapie.
Bei Covid-19 handelt es sich nicht um eine akute virale Lungenentzündung, die die Atemwege in Mitleidenschaft zieht, sondern um eine immunologische Reaktion auf eine Entzündung, die zu einer Thrombose im Lungengewebe und schließlich zum Tod führt.
Die Erkenntnis von Dennis McGonagle et al. erklärt auch die Risikofaktoren Rauchen, Diabetes und Übergewicht.
Quelle: Dennis McGonagle: Immune mechanisms of pulmonary intravascular coagulopathy in COVID-19 pneumonia - 7. Mai 2020
Vom Kritiker zum Gedankenverbrecher
Vollständiger Artikel >> Von Aljoscha Harmsen.ZUSAMMENFASSUNG:
- wer heute öffentlich etwas sagt oder schreibt, muss scharf überlegen, welche Worte angemessen sind → es hat sich dadurch eine Angst vor Begriffen entwickelt, Sachdiskussion werden durch Haltungsfragen ersetzt
- sich eines toxischen Vokabulars bedienen, Begriffe disqualifizieren und Positionen pathologisieren→ es geht nicht mehr um das Problem, sondern um das Vokabular, der Gegenstand der Diskussion wird unantastbar und ihr Kritiker zum Unberührbaren
- man gibt eine zu teilende Haltung für das Publikum vor, statt das eigentliche Problem zu besprechen → der Kritiker wird zum Gedankenverbrecher stilisiert: er ist nun rhetorisch vorbestraft und verliert das Recht, Begriffe anders zu meinen, als sein Gegner ihm das zugesteht
- z.B. Migration: eine Seite erklärt die Aufnahme von Flüchtlingen zur unantastbaren Menschenpflicht und zur gerechten Sache → wer sie unterlasse, handele wider die Menschenwürde
- der Staat weist auf seine eigenen Interessen hin → setzt Grenzen für die Aufnahme
- Spannungsverhältnis → Moral taugt nicht als alleiniges Entscheidungsmerkmal für staatliches Handeln, zwanghafte Verkürzung auf ein moralisches Problem anstelle einer Abwägung von staatlichen Interessen gegenüber humanitären Pflichten
- die Wortwahl überlagert schon die Sachebene → triggert Kritiker
- einander sprachmoralisch beurteilen und nicht mit Hinblick auf die Güte des Einwand
- sprachliche Politisierung ins Extreme → Bezichtigungen wie „Rassist“ lassen keinen Spielraum für Kompromisse. Sie sind als Kampfbegriffe Ausdruck einer abgeschlossenen Meinungsbildung
- die Kategorien haben sich von sachlich „richtig“ und „falsch“ zu moralisch „gut“ und „böse“ verschoben → das entwickelt eine eigene Dynamik
- Orwell,„1984“, hat dort „Neusprech“ erfunden → eine politische Sprache, die derart umgestaltet wird, dass sie das Denken verändert
- Neusprech enthält keine genuinen Gegenbegriffe mehr → das Gegenteil von „gut“ ist „ungut“, die Steigerung von „gut“ ist nicht „besser“, sondern „plusgut
- „demokratisch“ und „undemokratisch“ werden derzeit als Kampfbegriffe verwendet
- dem Begriff „demokratisch“ sämtliche Antonyme wegnehmen → es gibt die Zugehörigen zum Lager der Demokraten und die Feinde der Demokratie
- nun die Bedeutung von „demokratisch“ verschieben → nicht mehr: Prozess der Willensbildung durch Mehrheiten, sondern: jemand verteidigt die Menschenwürde und -rechte, strebt nach Frieden und ist edel, hilfreich und gut
- „undemokratisch“: das exakte Gegenteil des bestmöglichen Menschen → dieser Mensch kann niemand sein wollen, „undemokratisch“ ist von einer Prozessbeschreibung zu einer Haltungsbeschreibung verschoben worden
- wer seinen diskursiven Gegner davor schützt, zum Feind stilisiert zu werden, schützt auch den Diskurs
Aljoscha Harmsen studierte Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaften und arbeitet als Redakteur und als freier Autor u.a. für die Neue Züricher Zeitung


