Natürlich kam gleich die Polizei und erzwang die Entfernung. Das Foto ging auf Facebook durch die Decke und wurde ebenfalls entfernt. Nur mühsam konnte ich die Kopie hier auftreiben.
Schweden
Der für COVID-19 zuständige WHO-Direktor Mike Ryan nannte Schwedens Strategie, COVID-19 durch moderates social distancing und Appelle an die Vernunft der Bevölkerung und nicht mit einem drakonischen lockdown der Gesellschaft zu begegnen vorbildlich: "If we are to reach a 'new normal', in many ways Sweden represents a future model. […] What it has done differently is that it really, really has trusted its own communities to implement that physical distancing." (sveriges radio 30.04.2020).Dazu passend meldet das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass in Schweden die Reproduktionszahl mittlerweile unter 1,0 liege
Ich habe die Zahlen von den Seiten des schwedischen Gesundheitsamtes angeschaut:
| Infektionen pro Tag |
| Todesfälle pro Tag |
Man sieht links hohe Infektionen im mittleren Alter, aber gestorben (rechte Tabelle) sind tatsächlich hauptsächlich die Alten. Das heißt, sie haben nun sehr viele immunisierte Personen und können beruhigt in die nächste Grippe-Saison starten.
http://www.rolf-kron.de/
Kinder
Zu den Maßnahmen, die sozial und ökonomisch die schwersten und problematischsten Auswirkungen haben, gehören die weltweit früh verfügten Schulschließungen - nun zeigt eine aktuelle englische Studie, dass diese wahrscheinlich weitgehend nutzlos sind: "We find that interventions aimed at halting transmission in children may have minimal effects on preventing cases depending on the relative transmissibility of subclinical infections […] For COVID-19, school closures are likely to be much less effective than for influenza-like infections where children play a more substantial role in transmission." [Wir fanden heraus, dass Maßnahmen, die auf die Unterbrechung der Übertragung bei Kindern zielen nur minimale Effekte auf die Verminderung von Fällen in Bezug auf die Übertragung symptomarmer Infektionen haben könnten. […] Für Covid-19 sind Schulschließungen wahrscheinlich viel weniger effektiv als für grippale Infekte, bei denen Kinder eine wesentlichere Rolle für die Übertragung spielen.] (Davies 2020).Die Haushaltsstudie von Jing (s. hier) legt nahe, dass das Risiko sich mit SARS-CoV-2 überhaupt erst einmal anzustecken, unter identischen Bedingungen für Kinder viel geringer ist, als für Erwachsene, dies wurde mittlerweile durch weitere Studien bestätigt (Zhang 2020).
Und: Kinder sind offenbar nur sehr selten Ausgangspunkt für Ansteckungsketten ("Indexpatienten") (Rijksinstituut 2020, Zhu 2020).
Auch die WHO sieht Kinder bei COVID-19 in einer völlig anderen Rolle als bei der Influenza (Hervorhebung von mir): "Children are important drivers of influenza virus transmission in the community. For COVID-19 virus, initial data indicates that children are less affected than adults and that clinical attack rates in the 0-19 age group are low. Further preliminary data from household transmission studies in China suggest that children are infected from adults, rather than vice versa." (WHO 2020). Ein Phänomen, das von der SARS-Pandemie 2003 (auch Corona-Virus) wohl bekannt ist (Stockman 2007).
Und Daten aus Island, wo früh repräsentative Untersuchungen zu SARS-CoV-2 erhoben wurden, zeigen, dass Kinder unter 10 Jahren extrem selten symptomatisch erkranken und auch bei den Infektionen selten betroffen sind: "in the population screening, no child under 10 years of age had a positive result" (Gudbjartsson 2020); dies bestätigt sich auch in Daten aus Italien, wo einzig in der Stadt Vò tatsächlich eine Untersuchung aller Einwohner durchgeführt wurde: kein Kind unter 10 Jahren wies einen positiven Abstrich auf SARS-CoV-2 auf (Lavezzo 2020).
Eine Übersichtsarbeit über die Effektivität von Schulschließungen zur Kontrolle epidemischer Erkrankungen kann sich nur auf Daten relativ schlechter Qualität stützen "data provided on the effect of school measures were of relatively low quality". Die einzigen Daten von Corona-Ausbrüchen, sind historische der SARS-Epidemie, hier fassen die Autoren zusammen: "school closures […] did not contribute to control of infection transmission" und die einzige Modellierung, die Schulschließungen als alleinige Maßnahme bei COVID-19 untersuchte fand einen "relativ marginalen Einfluss" (Viner 2020).
Weiteres über COVID-19 und Kinder s. auch hier.
Eine gute Übersichtsarbeit dazu findet sich im Deutschen Ärzteblatt. - sie fasst zusammen: "Nach derzeitigem Wissen scheinen Kinder nicht wesentlich an der Übertragung von SARS-CoV-2 beteiligt zu sein. Deshalb die flächendeckende Schließung von Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen sicherlich weniger als erwartet zur Eindämmung der Pandemie beiträgt. Im Anbetracht der erheblichen Nebenwirkungen der Schließungen sollte dem Recht der Kinder auf Bildung und Teilhabe an der Gesellschaft Vorrang eingeräumt werden." (Schober 2020) - die selben Autoren haben auch in der FAZ eine kritische Stellungnahme zu den Drosten-Behauptungen veröffentlicht (FAZ 01.05.2020)
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 425.000
- Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 408.676
- Christlich-Soziale Union in Bayern CSU 139.000
- Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 95.000
- Freie Demokratische Partei FDP 64.000
- Die Linke DIE LINKE 62.016
- Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI 43.000
- Alternative für Deutschland AfD 38.000
- Piratenpartei Deutschland PIRATEN 7.768
- Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP 7.708
- Bayernpartei BP 5.225
- Die Republikaner REP 4.787
- Freie Wähler FREIE WÄHLER 4.648
- Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD 3.600
Die neue Partei Widerstand2020 hat heute (18:20 Uhr) ca. 100.260 Mitglieder. Und das wird in keinem einzigen Medium erwähnt. Null. Bis auf eine Börsenzeitung. Alle anderen: NICHTS. Ist das normal? WIKIPEDIA hat den Artikel über die Partei gelöscht.
Corona-Demo 2 Hannover: Statement Prof. Dr. Stefan Homburg (02.05.2020)
Der NDR hat das Interview von Prof. Dr. Stefan Homburg NICHT wie am Ende dieses Videos angekündigt um 19:30 Uhr in der Sendung HALLO NIEDERSACHSEN gezeigt!Herr Homburg teilte nach dem Interview mit, dass er leider nicht per E-Mail erreichbar sei - die Leibniz-Universität hat ihm seine E-Mail-Adresse 'deaktiviert'.
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft ist der größte Unternehmerverband Deutschlands.
Der BVMW vertritt im Rahmen seiner Mittelstandsallianz bundesweit mehr als 900.000 Mitglieder. Weitergehende Informationen und Handlungsempfehlungen zur Corona-Krise und den Folgen finden Sie auf unserer Homepage www.bvmw.deBevor es zu spät ist!
OFFENER BRIEF AN DIE DEUTSCHE POLITIK
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten!Was der Mittelstand jetzt fordertIn unserem Brandbrief vor Ostern haben wir nachdrücklich an Sie und die gesamte deutsche Politik appelliert, möglichst rasch die Wirtschaft schrittweise wieder hochzufahren und einen konkreten Exit-Fahrplan vorzulegen. „Allein die Vorlage einer Exit-Strategie ist geeignet, der Wirtschaft und den Beschäftigten wieder Zuversicht zu vermitteln“, heißt es darin. Leider ist das bis heute nicht geschehen!
Wir halten das für verantwortungslos. Denn von März bis April ist die Zahl der Unternehmen, die Kurzarbeit beantragen mussten, von 470.000 auf 718.000 gestiegen. Schätzungsweise vier Millionen Beschäftigte sind davon betroffen. Und niemand kann heute sagen, wie viele von ihnen nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, sondern in die Arbeitslosigkeit gehen werden.
Zur Erinnerung: In der Finanzkrise im März 2009 meldeten lediglich 22.900 Firmen Kurzarbeit an. Elf Jahre später müssen wir einen Anstieg um 3.000 (!) Prozent zur Kenntnis nehmen. Und bereits im März hatten wir in diesem Jahr so viele Insolvenzen zu beklagen wie fast im gesamten Vorjahr.
Unser Land steht vor dem größten Konjunktureinbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Trotz eines staatlichen Rettungspakets von mehr als einer Billion Euro droht eine Pleitewelle unbekannten Ausmaßes, die die Existenz Hunderttausender Menschen binnen weniger Wochen vernichten könnte.
Laut einer Umfrage unter unseren Mitgliedern aus dieser Woche fordern 80 Prozent eine Beendigung des Lockdown spätestens Ende Mai. Ein Drittel plädiert sogar für einen sofortigen Exit. Aus diesen Zahlen spricht nicht zuletzt große Verzweiflung im deutschen Mittelstand angesichts existenzieller Bedrohungen für das Lebenswerk und damit die Lebens-grundlagen vieler Menschen.
Zeitgleich fordert auch der Wirtschaftsweise Professor Lars Feld, dass der Stillstand der Wirtschaft keinen Tag länger als bis Ende Mai gehen sollte, da ansonsten die ökonomischen Folgen zu groß würden.
Und Professor Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung sieht das ähnlich: Die gesamtgesellschaftlichen Einschränkungen wegen Corona müssten zeitlich so kurz wie möglich sein, da sie zu mehr Toten führen könnten als das Virus selbst.
Und was, wenn der einstige Berater der Bundesregierung, Wirtschaftsprofessor Homburg, Recht hätte mit seinen Berechnungen, denen zufolge der vorläufige Höhepunkt der Neuinfektionen in Deutschland bereits am 13. März war? Dann waren Schulschließungen (16. März) und Lockdown (23. März) möglicherweise unnötig.
Offenkundig spielen die Erkenntnisse dieser und anderer Wissenschaftler in Ihren Überlegungen keine oder nur eine geringe Rolle. Das ist überaus irritierend, zeichnet es doch kluges unternehmerisches und auch politisches Handeln aus, Gegenargumente ebenso ernst zu nehmen wie die eigenen Handlungsgründe. Wir fordern, dass künftig die Erfordernisse der Wirtschaft in Ihrer Corona-Politik einen deutlich höheren Stellenwert erhalten als bislang.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat völlig Recht mit seinem Hinweis, dass der Staat nicht in der Lage ist, mit noch so vielen Hilfsgeldern den Unternehmen den Umsatz zu ersetzen. Und der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio mahnt, Ziel von Politik müsse es sein, „den Bürgern ihre Freiheit zurückzugeben“. Das gilt in ganz besonderem Maß für die unternehmerische Freiheit. Wir sehen bei einer Fortsetzung der bisherigen Politik die erhebliche Gefahr einer dauerhaften Abhängigkeit der Wirtschaft von staatlichen Transferleistungen.
Das Coronavirus wird mit der Entwicklung eines Impfstoffs in absehbarer Zeit eingedämmt werden können, die Veränderungen der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen unseres Landes könnten bis dahin irreversibel sein. In großer Sorge um die Zukunft dieses Landes und um den Wohlstand seiner Bürger appellieren wir an die Politik: Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen dieses Landes. Es geht um das Schicksal des deutschen Mittelstands.Heben Sie den Lockdown auf, bevor es zu spät ist!
Mit hochachtungsvollen Grüßen
Mario Ohoven BVMW-Präsident
Dr. Jochen Leonhardt BVMW-Vizepräsident
Dr. Hans-Michael Pott BVMW-Vizepräsident