Samstag, 2. Mai 2020

Detektiv

Covid-19 – ein Fall für Medical Detectives

Der massenhafte, überproportional häufige Tod von Covid-19-Patienten mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern sowie in New York, London, Stockholm, Madrid, Paris, und anderen Städten und Länderen mit hohem Migrantenanteil ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung. Betroffen sind Menschen mit einem speziellen Enzymmangel, der vor allem bei Männern auftritt, deren Familien aus Regionen stammen, wo Malaria endemisch war oder ist. Sie werden derzeit mit Hydroxychloroquin, einem für sie unverträglichen Medikament behandelt, das jetzt überall auf der Welt im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt wird.
Wenn dies nicht rasch aufhört, droht ein Massensterben, vor allem in Afrika.
WOLFGANG WODARG, 2. Mai 2020

Dieser Artikel erscheint zeitgleich in mehreren Magazinen. Weitere Informationen und Grafiken dazu sind auf der Webseite des Autors zu finden.

ZUSAMMENFASSUNG 
  • wir erleben eine neue Coronavirus-Variante  → unterscheidet sich allerdings nicht wesentlich von dem, was in den vergangenen Jahren hätte beobachtet werden können
  • nach den Zahlen der deutschen Netzwerke zur Überwachung der akuten Atemwegserkrankungen (ARE), der Arbeitsgemeinschaft Influenza und des Grippe-Web ist die Grippewelle 2019/2020 mit ihrem vielfältigen Erregerspektrum ohne Besonderheiten vorübergegangen→ aus medizinischer Sicht sind besondere Vorsichtsmaßnahmen ab sofort überflüssig – auch wenn die Regierung etwas anderes sagt.
  • der PCR-Test auf SARS-CoV-2-Viren versucht, Bruchstücke von SARS-Viren zu finden → eine Stelle in China bestätigte, dass das gesuchte SARS-Bruchstück im Wuhan-SARS-Virus gefunden worden sei 
  • aber: der Test fällt bei den vielen unterschiedlichen SARS-Viren von Fledermäusen, Hunden, Tigern, Löwen, Hauskatzen und Menschen positiv aus
  • diese Viren verändern und verbreiten sich seit vielen Jahren weltweit → wie kann dieser Test für den Nachweis eines angeblich erst vier Monate alten SARS-CoV-2 spezifisch genannt werden?
  • es handelt sich um einen sensiblen Test, der zu viele positive Ergebnisse liefert → er misst aber auch frühere SARS-Varianten, die sich laufend verändern, schnell ihre Wirte wechseln können und nicht in den Datenbanken der Virologen zu finden sind
  • könnte die Diskrepanz zwischen den vielen harmlosen Infektionen und den wenigen schwereren Verläufen nicht dadurch bedingt sein, dass unterschiedliche Varianten mit dem benutzten Test gleichermaßen gefunden werden? 
  • ein wenig aussagender positiver Test macht jedoch in jedem Fall Angst und löst sofort und berechenbar ein entsprechendes Verhalten bei den Betroffenen und den Verantwortlichen aus →die Fixierung auf Beatmungsplätze, das Leerräumen der Kliniken für die angekündigte Flut der Covid-19 Opfer und Triage-Übungen erzeugten eine Panik und ermöglichten damit die Folgsamkeit einer stark eingeschüchterten Bevölkerung.
  • Särge und tödliches Chaos in vielen italienischen und spanischen Kliniken, Kühlcontainer voller Leichen und Massengräber in New York → daraus schloss man, dass es sich dann ja wohl doch um eine gefährliche Seuche handeln müsse
  • es ist aber unwahrscheinlich, dass ein und dasselbe Virus in Hamburg so viel harmloser ist als in New York → das muss andere Gründe haben
  • die Maßnahmen sollen mehr oder weniger so lange aufrechterhalten werden, bis die gesamte Bevölkerung durch eine Impfung gerettet werden könne → eineinhalb Jahre einer „neuen Normalität“ ohne Urlaubsreisen, Feste, Kultur- und Sportveranstaltungen, dazu Zwangsimpfungen, Zwangstestungen, Tracking- und Immunitäts-Appse
  • eine Seuche – selbst eine von der WHO ausgerufene – kann ein „Fake“ sein → steckt möglicherweise auch dieses Mal (wie bei der Schweinegrippe) etwas anderes hinter der fortgesetzten Beunruhigung der Öffentlichkeit? Qui bono? Wer profitiert von der Angst? 
  • die Virologie der Berliner Charité wird in Sachen Covid-19 von der Bill und Melinda Gates Stiftung gefördert, ein Mitautor des PCR-Tests von Drosten et al. ist der Geschäftsführer des Biotech Unternehmens TIB Molbiol, welches jetzt zunehmend Tests produziert und millionenschwer vermarktet
  • wie konnte es gelingen, bei einem offensichtlich relativ harmlosen Erreger derartige Horrorszenarien zu erzeugen, mit denen Kritiker mühelos aus dem Weg geräumt werden konnten und mit denen die Angst in der Bevölkerung über die Medien immer wieder neue Nahrung erhielt?
  • aufgrund welcher wissenschaftlichen Befunde kündigen die Kanzlerin, ihr Gesundheitsminister, ihr Hof-Virologe und andere weiterhin an: Die zweite Welle kommt erst noch?
G6PD-Mangel
  • der New Yorker Intensivmediziner Dr. Cameron Kyle-Sidell berichtete: „Was ich erlebt habe, das waren keine Covid-19-Patienten. Sie hatten nicht die Zeichen einer Lungenentzündung, sondern sahen aus wie Passagiere eines Flugzeugs, das in großer Höhe plötzlich Druck verliert.“
  • es handelte sich um eine Störung des Sauerstofftransportes im Blut → eine rasch verlaufende Hämolyse, eine Zerstörung von den roten Blutkörperchen, die in der Lunge den Sauerstoff gegen abzuatmendes Co2 eintauschen, um den Sauerstoff in alle Winkel unseres Körpers zu transportieren. Patienten haben dann das Gefühl zu ersticken, atmen sehr schnell und angestrengt.
  • man braucht dafür Sauerstoffmasken, das hat den Patienten in New York am besten geholfen. Intubieren und beatmen hingegen waren falsch und haben vielerorts Menschen umgebracht.
  • ein Fall mit gleicher Symptomatik 2014 in Schweden bei einem daran verstorbenen jungen Patienten aus Nigeria →Tod durch einen Enzymmangel, der in vielen Regionen Afrikas bei 20 – 30% der Bevölkerung auftritt: Glukose-6-Dehydrogenase-Mangel, oder „G6PD-Mangel“
  • eine der häufigsten genetischen Besonderheiten, die überwiegend bei Männern zu einer bedrohlichen Auflösung von roten Blutkörperchen führen kann, wenn bestimmte Medikamente oder Chemikalien eingenommen werden. Die Verbreitung dieses Mangels zeigt die folgende Karte (Quelle und Erläuterungen dazu hier).




  • diese erbliche Eigenschaft ist vor allem bei Ethnien verbreitet, die in Gebieten mit Malaria leben →  das veränderte G6PD-Gen bietet in den Tropen Vorteile, es macht ihre Träger resistent gegenüber Malariaerregern
  • G6PD-Mangel ist aber auch gefährlich, wenn die Betroffenen in Kontakt mit bestimmten Stoffen kommen → eine der Substanzen, die als sehr gefährlich genannt wird ist das Anti-Malariamittel Hydroxychloroquin (HCQ)
  • das ist aber gerade die Substanz, die schon seit 2003 von chinesischen Forschern in Wuhan gegen SARS empfohlen wurde
  • weltweit gibt es inzwischen Hunderte von Studien unterschiedlicher Sponsoren, die geplant sind oder bereits laufen, bei denen HCQ allein oder gemeinsam mit weiteren Medikamenten eingesetzt wird → nur in einer großen Studie des Pentagons gibt es die explizite Warnung, G6PD-Mangel-Patienten aus der Untersuchung auszuschließen
  • Ergebnisse über genauere Auswertungen der Todesfälle in besonders betroffenen Städten → in New York und anderen Städten der USA wurde gemeldet, das weit doppelt so viele „African Americans“ unter den Todesopfern waren, wie aufgrund des Bevölkerungsanteils zu erwarten wären
  • England → von etwa 2000 schwerer Erkrankten 35%, also doppelt so viel wie zu erwarten, aus ethnischen „Minoritäten“ stammten („black, Asian or other ethnic minority“), darunter auch Ärzte und medizinisches Personal
  • auch für einige Regionen Italiens gibt es eine hohe Prävalenz des G6PD-Mangels und es wurde bei bis zu 71% der mit PCR positiv Getesteten, sowie auch beim Personal, prophylaktisch sehr viel HCQ eingesetzt
  • ähnliches gilt für Spanien → unter den 15 ersten Covid-19-Toten in Schweden befanden sich 6 jüngere Migranten aus Somalia
  • das Ergebnis meiner Recherchen: Typische schwere Verläufe mit Hämolyse, Mikrothromben und Atemnot ohne typische Pneumonie-Zeichen treten dort vermehrt auf, wo zwei Faktoren zusammenkommen:
    • Viele Patienten mit Vorfahren aus Malaria-Ländern mit G6PD-Mangel
    • Prophylaktische oder therapeutische Anwendung von hochdosiertem HCQ
  • Städte wie New York, Chicago, New Orleans, London, oder auch Großstädte in Holland, Belgien, Spanien und Frankreich sind Brennpunkte der Migration → viele Menschen aus den G6PD-Ländern
  • die prophylaktische Verordnung von HCQ kann bei bis zu einem Drittel der so behandelten Menschen aus Risiko-Populationen schwere Krankheitsbilder hervorzurufen→  es ist ein Kunstfehler, Menschen mit G6PD-Mangel mit hochdosierten Chloroquinderivaten zu behandeln