Samstag, 2. Mai 2020

Statistik

SZ:

Mehr Sterbefälle als üblich

Statistisches Bundesamt sieht Zusammenhang mit Corona
München – Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes sterben seit der letzten Märzwoche mehr Menschen in Deutschland als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. „Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gilt, ist es naheliegend, dass diese vergleichsweise hohen Werte in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen“, teilt das Amt mit. Normalerweise gingen die Sterbefallzahlen zu dieser Jahreszeit tendenziell zurück. Im gesamten Monat März gab es in Deutschland mindestens 85 900 Sterbefälle.
Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) erreichte die Zahl der täglich gemeldeten Covid-19-Toten in Deutschland ihren vorläufigen Höhepunkt Mitte April. Am Donnerstagvormittag sagte RKI-Präsident Lothar Wieler während einer Pressekonferenz: „Wir sehen, dass die Übersterblichkeit steigt, nicht in einem hohen Maße, aber sie steigt.“ Konkrete Zahlen nannte er da noch nicht. Er gehe aber davon aus, sagte Wieler, dass mehr Menschen durch das Virus gestorben seien als bislang gemeldet.

H. CHARISIUS, C. ENDT

Und so sieht die Realität aus:
 siehe Video Club der klaren Worte, 8 Minuten >>


Der hellblaue Teil im Balken 2020 sind Fälle, die "irgendwie" mit Corona in Zusammenhang gebracht werden.