Montag, 8. Juni 2020

Faktencheck

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13 irreführende und falsche Behauptungen zur Corona-Epidemie


Urs P. Gasche / 08. Jun 2020 - Selbst seriöse Medien verbreiten weiterhin viele Halbwahrheiten zum Risiko und zur Verbreitung von Covid-19. Hier ein Faktencheck.

falsch, irrführend, dramatisierend


Irreführend: Statistiken mit Zahlen der «Fälle» oder der «Erkrankten»

  • den Begriff «Erkrankte» für alle positiv Getesteten gebrauchen → ein Angesteckter oder «Infizierter» ist noch längst kein Erkrankter und insofern auch kein «Fall». Die Ansteckung mit einem Virus wird erst zur Krankheit, wenn Krankheitssymptome wie Fieber auftreten (bei ca. 10 %) 
  • die Kurve dieser «Fälle» stieg am Anfang unrealistisch stark an, weil man immer häufiger testete → man hätte diese Zahl immer mit der Zahl der jeweils durchgeführten Tests in Bezug setzen müssen

Irreführend:  Länder-Ranglisten des Totals der Fälle und der Toten

  • Ranglisten der Gesamtzahlen pro Land sind in dreifacher Hinsicht irreführend:
    • es müssten die die Zahlen pro 100.000 Einwohner sein
    • nicht die Zahlen nicht zwischen Ländern und halben Kontinenten vergleichen →  viel aussagekräftiger sind Zahlen zwischen den hauptsächlich betroffenen Gebieten (Norditalien und Wuhan, New York oder der Region Moskau etc.) → Vergleiche von ganz Italien mit ganz China und ganz Russland oder den USA sind wenig aussagekräftig
    • auf unterschiedliche Erfassungsmethoden und unterschiedliche Testhäufigkeit hinweisen →  in Großbritannien wurden Verstorbene in Pflegeheimen lange gar nicht mitgezählt, in Belgien wurden alle in Heimen Verstorbenen als «Corona-Tote» gezählt

Falsch: «Sie sind alle am Coronavirus oder an Covid-19 gestorben»

  • alle Todkranken, die positiv getestet wurden und dann starben, nimmt das BAG als Coronatote in die Statistik auf – unabhängig von der tatsächlichen Todesursache

Irreführend: «Das Virus verbreitet sich (ohne Maßnahmen) exponentiell.»

  • tatsächlich verbreitete sich das Virus am Anfang exponentiell →  jedoch vergleichbar mit der Ansteckungsgeschwindigkeit bei einer schweren Influenza-Grippewelle, doch auch ohne Maßnahmen bleibt eine solche Verbreitungskurve nicht exponentiell, sondern flacht sich innerhalb eines Landes mit der steigenden Zahl der Angesteckten stark ab

Falsch: «Gegen dieses neuartige Virus gibt es in der Bevölkerung keine Immunität.»

  • Virologen verwenden den Begriff Immunität sehr eng und beziehen ihn auf vorhandene Antikörper oder andere Abwehrzellen → ob Menschen an einem Virus erkranken oder sogar daran sterben, hängt jedoch viel stärker vom körpereigenen Immunsystem ab. Dieses ist bei den meisten Menschen so stark, dass sie nur harmlos oder überhaupt nicht an Covid-19 erkranken und schon gar nicht daran sterben.
  • frühere Infektionen mit älteren Varianten von Coronaviren bieten einen gewissen Schutz («Kreuzreaktivität»)

Irreführend: «Wie gefährlich das Virus ist, sieht man in Norditalien, London oder New York.»

  • Covid-19 führt vor allem dort zu vielen Schwerkranken und Todesfällen, wo die Grundimmunität der Bevölkerung schlecht ist und wo Unterprivilegierte enger zusammenleben und von einer weniger guten medizinischen Versorgung profitieren können (Norditalien, London oder New York)

Dramatisierend: «Es sterben auch Junge und sogar Kinder.»

  • Es gibt immer schwer erklärbare Ausnahmen, selbst bei meist leichteren Krankheiten. Auch an einer schweren Influenza-Grippe können Junge sterben.

Falsch: «Sterblichkeit von 4 oder 5 Prozent»

  • gemeint ist, dass 4 oder 5 Prozent aller klinisch Erkrankten sterben →  das nennt man die Letalität eines Virus und nicht die Sterblichkeit oder Mortalität (auch «Infection Fatality Rate» IFR genannt)
  • um das Sterbe-Risiko herauszufinden, muss man wissen, wie hoch die Dunkelziffer aller Infizierten ist →  Schätzungen für die Sterblichkeit liegen bei 0,3 bis 0,6 Prozent, von 10.000 Angesteckten sterben zwischen 10 und 41 Menschen.

Irreführend: «Man kann Covid-19 nicht mit einer Influenza-Grippe vergleichen»

  • bei einer normalen Grippe-Welle wird die Sterblichkeitsrate (nicht die Letalität) mit 0,1 geschätzt, bei einer schweren Grippe-Welle kann sie 0,3 Prozent erreichen (über die Zahl der Angesteckten gibt es nur Schätzungen)
  • beim Virus Sars-CoV-2 liegt die Sterblichkeit in der Schweiz und in Deutschland bei 0,3 bis 0,6 Prozent. Sie könnte also mehr als doppelt so hoch sein wie bei einer schweren Influenza-Grippewelle.

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Die Menschheit im Jahr 2020: Kognitiv hochintelligent – emotional infantil 

- Tagesdosis 8.6.2020, Ein Kommentar von Franz Ruppert.

  • Geschichte vom hochinfektiösen, neuartigen Sars-CoV-2 →   es durch Testverfahren exakt nachweisen und damit die Infektionen und Infektionsketten und –wege aufzeigen 
  • es erzeuge schweren Lungenerkrankungen, an denen dann viele Menschen sterben →  immer und immer wieder erzählten "Experten" diese Geschichte
  • sich selber informieren: Prof. Karin Mölling „Viren: Supermacht des Lebens“ (2020) → zielt schon im Titel auf eine Entdämonisierung von Viren hin
  • mit Mythen aufräumen, dass ein Virus verantwortlich sei für eine Krankheit →  Torsten Engelbrecht und Dr. Claus Köhnlein „Virus-Wahn“ (2020), Untertitel: Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden Profite macht

Die Verehrung des Geldgottes

  • eine aufgeklärte Weltgemeinschaft fällt mit dieser Corona-Pandemie geistig wieder in das finstere Mittelalter zurück
  • global gesehen ist die Verehrung von Geld, also des abstrakten Reichtums an die Stelle von Gott getreten

Wissenschaft – ein Chance für Aufklärung und Emanzipation

  • Wissenschaft müsste in ihrem Denken und Forschen tatsächlich frei und unabhängig sein . Es dürfte auch kein Ansehen der Person geben, wer nun mit welchem Argument Recht hat und wer falsch liegt. Es dürfte keine Dogmen geben. Es wäre ein gemeinsamer Prozess des Abstreifens alter Irrtümer und Herausfindens neuer Erkenntnisse.

Der Kopf ist stark, das Herz bleibt schwach

  • durch immer mehr Schulbildung zwar die kognitive Intelligenz ausgebildet und weiterentwickelt haben, emotional aber weiterhin infantil geblieben sein → die wahren Bedürfnisse unterdrücken, die Gefühle fürchten und sich flüchten in den Kopf
  • durch gezielte und andauernde mediale Panikmache in Angstzustände versetzt werden → die Psyche schaltet auf die unterentwickelte rechte Gehirnhälfte um: simple assoziativ-korrelative, vor logischen Widersprüchen nur so strotzende falsche Zusammenhänge erscheinen plötzlich völlig plausibel, obwohl sie einer wissenschaftlichen Ursache-WirkungsAnalyse und kritischen Betrachtung keine Sekunde lang standhalten
  • selbst hochgebildete Menschen fallen unter dem Einfluss von Angst in primitive Reaktionsweisen zurück → sie reagieren kindlich hilflos, haben Todesängste und Angst vor Trennungs- und Verlustschmerzen und erhoffen sich Rettung durch starke Elternfiguren und Wundermittel wie eben Medikamente oder Impfungen

Die Corona-Pandemie als Chance für kollektive Reifung

  • alles brav mitzumachen, was von Oben kommt, hat seine psychologischen Wurzeln auch darin, dass Menschen erst einmal zur Mehrheit dazugehören möchten und glauben, innerhalb dieser Mehrheit den bestmöglichen Lebensschutz zu genießen → die Angst davor, ein Außenseiter zu sein, ist verständlicherweise groß
  • erkennen, wer aus dem gesellschaftlichen Führungspersonal (Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Politiker) im Laufe seines Lebens zu einer emotional gereiften Persönlichkeit geworden und wer auf einer infantilen Stufe stehen geblieben ist → unser aller Schicksal in die Hände infantil gebliebener, von ihren geistigen Kopfgeburten gesteuerten Erwachsener zu legen, hatte schon öfter fatale Folgen, wie gerade auch die deutsche Geschichte zur Genüge beweist.
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