07.05.2020, Dr. Gunter Frank
Bericht zur Corona-Lage - Wie sollte eine Risikoanalyse bei einer Bedrohung wie der der Corona-Pandemie verlaufen?
- Pathologie kann sagen, wie man an einer Erkrankung verstirbt → wegen oder mit ihr
- eine fachgerechte Obduktion wurde anfangs regelrecht verhindert, weil als Covidtote geltende Verstorbene panisch sofort in Plastiksäcke verfrachtet und verbrannt wurden
- Professor Dr. Peter Schirmacher, Geschäftsführender Direktor der Allgemeinen Pathologie der Universität Heidelberg: insgesamt gab es 180–200 Obduktionen in Deutschland
- die Lungenärzte des Verbandes Pneumologischer Kliniken (VPK) haben sehr früh auf wahrscheinliche Behandlungsfehler hinwiesen, die inzwischen auch international bestätigt wurden
- Covid-19 zeigt in den schweren Fällen ein typisches Bild: die meisten Menschen bemerken eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 gar nicht oder erleben eine Woche lang Symptome der oberen Atemwege, wie Halsschmerzen und heilen dann aus. Bei manchen entwickelt sich jedoch in der zweiten Woche eine sich rasch verschlechternde Lungenentzündung mit Atemnot → gelingt es, eine Intubation [Einführung eines Schlauchs in die Luftröhre unter Narkose] zu vermeiden, gesunden auch diese Patienten fast immer
- bei der Ansteckung spielt die Tröpfchengröße eine wesentliche Rolle → wenn man z.B. niest, dann fallen die großen Tropfen mit der Viruslast, wir sprechen von Aerosolen, schnell zu Boden. Die winzig kleinen schweben jedoch länger in der Luft. Diese werden auch durch Sprechen freigesetzt. Befinden sich mehrere Menschen in kleinen geschlossenen Räumen, dann können diese winzigen Aerosole auch den Weg direkt in die Lunge finden und sofort eine schwere primäre Pneumonie auslösen.
- Interessanterweise stecken sich dabei aber bei weitem nicht alle an → vielleicht gibt es ja bei manchen eine mögliche Immunität durch andere durchgemachte Coronainfektionen, oder das Virus mutiert schnell, und wir haben in Deutschland eine mildere Variante erlebt.
- winzige Aerosole werden schnell verweht, weshalb eine Ansteckung im Freien sehr selten sein dürfte → neben den klassischen Regeln der Hygiene ist es essenziell, regelmäßig zu lüften, um die Ansteckung in geschlossenen Räumen zu verhindern
- Risikofaktoren, die zu Todesfällen führen können → vor allem Herz-, Diabetes- oder Krebserkrankungen. Asthma gehört meiner Einschätzung aber nicht dazu
- die frühe Intubation ist ein Risikofaktor → dies macht wohl einen beträchtlichen Teil der Todeszahlen aus
- Folgeschäden bei Patienten, die nicht beatmet wurden → es heilt wohl ohne Gewebeverdichtungen ab
- auffallend ist, dass SARS-CoV-2 auch Nerven befällt, sowohl im Gehirn als auch peripher → Riechstörungen sind bekannt
- viele der hochbetagten Verstorbenen wären besser palliativ in ihren Pflegeheimen versorgt worden
- Für den Erkrankten (nicht für den Infizierten) ist Covid-19 gefährlicher als eine Grippe. Covid-19 ist eine infektiöse Erkrankung der Lunge. Sie ist als eigenständiges Erscheinungsbild zu sehen und stellt eine neue, schwere Viruserkrankung dar, ausgelöst durch eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus.
- Für die meisten Infizierten stellt sie jedoch keine Bedrohung dar
- der Unterschied zu einer Influenza →da gibt es auch oft Lungenentzündungen, aber nicht in diesem Maße.
- richtig behandelt (Vermeidung einer künstlichen Beatmung) heilen fast alle Patienten aus
- problematisch wird es, wenn schwere Begleiterkrankungen vorliegen, wie oft bei alten Menschen → viele als Covid-19 Tote geltende werden an dieser Grunderkrankung gestorben sein und mit Covid
- die tragische Besonderheit von Covid-19: die auf vielen Intensivabteilungen übliche, schnelle Intubation bei Sinken der Sauerstoffblutsättigung trotz Ansprechbarkeit der Patienten, mit Narkose und maschineller Überdruckbehandlung, stellt einen eigenen Risikofaktor dar→ ist für einen beträchtlichen Teil der Todesopfer verantwortlich
- für die Allgemeinheit ist Covid-19 nicht gefährlicher als eine Grippe → Infektiösität und Letalität sind geringer als vielfach erwartet
- der Infektionsverlauf ähnelt der einer klassischen Grippe. Die Infektion ist spätestens seit Mitte März im Abklingen.
- die klare Risikogruppe erlaubt ein schützendes Vorgehen, ohne die gesamte Gesellschaft in Quarantäne zu nehmen und den massiven Folgeschäden auszusetzen
- diese Risikoeinschätzung war schon vor 50 Tagen möglich → abseits jeder Panikreaktion die wenigen vorhandenen Fakten und Hinweise, die es gab, in den richtigen Kontext stellen und sich die jeweils passenden Fachexpertisen einholen
- zur Behandlung von Covid fragt man die Kliniker, aber zur allgemeinen Gefährlichkeit die Epidemiologen, wie die des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin
- wenn der beste derzeitige Epidemiologie John Ioannidis davor warnt, die getroffenen Maßnahmen seien übertreiben, dann ist es unverantwortlich, eine solche Stimme mattzusetzen durch die eines auf Viren-RNA-Forschung spezialisierten Virologen, der schon einmal in einem ähnlichen Fall eine falsche Risikoeinschätzung getroffen hat und nie hat erkennen lassen, dass er daraus gelernt hat
- Prof. Karl Lauterbach hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er gefährliche Medikamente falsch einschätzt und deren Zulassung maßgeblich fördert, obwohl die vorhandene Datenlage davon abriet → diese Medikamente wurden dann auch wegen ihrer gefährlichen Nebenwirkungen später vom Markt genommen
- Experten wie Professor Sucharit Bakhdi oder Professor Stefan Hockertz werden aus den Leitmedien ausgeschlossen
- Impfungen?→ ein guter Impfstoff frühestens in einem Jahr, dazu kommt, dieser Impfstoff müsste dann hochwahrscheinlich vor Covid-20 schützen
- zweite Welle? → Mit welchem fachlichen Geheimwissen wird davor gewarnt, mit welchen Quellen? Es ist eine hochspekulative Hypothese, die gerade im geöffneten Österreich faktisch widerlegt wird
- hätte den falschen Alarm schon längst abgeblasen
- hätte frühzeitig Großveranstaltungen abgesagt und bei den früh bekannten Risikogruppen die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz dieser Gruppe diskutiert sowie professionell, konsequent und human umgesetzt (auch mit Hilfe der präventiv angelegten Pandemievorräte)
- man hätte Pläne ausgearbeitet für Schwerpunktkrankenhäuser, die von den zuständigen Spezialisten, den Lungenfachärzten, geleitet worden wären
- man hätte Hausärzte, Palliativmediziner und Pflegedienste einen eigenen Stab bilden lassen, um gute Lösungen für die ambulante Versorgung der Schwerkranken und Pflegebedürftigen zu finden.
- der Krisenstab hätte eine umfassende Risikoanalyse der weitergehenden Schutzmaßnahmen durchgeführt und festgestellt, dass deren Schadenspotenzial extrem hoch ist
- spätestens Mitte März hätte der Krisenstab festgestellt, dass bezüglich einer die Allgemeinheit bedrohenden Pandemie ein falscher Alarm besteht
- weil das Risikopotenzial von Covid-19, bezogen auf die Allgemeinheit, deutlich geringer ist als das der weiteren Schutzmaßnahmen (Schulschließungen und Lockdown), hätte man diese nicht eingeleitet
Der Betrug mit der epidemischen Lage
Jeder Krieg basiert auf einer fundamentalen Lüge — auch der gegen das Coronavirus.von Peter Frey
ZUSAMMENFASSUNG:
- fundamentale Lügen → so stark in den Köpfen der Menschen verankert, dass sie als nicht mehr zu hinterfragende Wahrheiten hingenommen werden, auch wenn sie absolut offensichtlich sind und in der Regel vor Widersprüchen nur so strotzen
- bei allem, was auf der Lüge aufbaut, schwingt diese unbewusst mit→ beim Coronavirus: die Lüge, auf der unmittelbar die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ aufsetzt
- weitere Ausgestaltung des sogenannten Infektionsschutzgesetzes → nach der Lesung am 11. Mai ist die Abstimmung im Bundestag für den 14. Mai und die Vorlage zur Wirksamkeit beim Bundesrat am Folgetag geplant. Bereits Mitte Juni soll das Gesetz rechtskräftig werden (1 bis 4).
- das Gesetz gereicht jetzt bereits der Gesamtbevölkerung zum Schaden und untergräbt massiv die Grundsätze, die dem Staatswesen durch das Grundgesetz auferlegt werden
- die von den Verfassern als faktisches Naturgesetz bestimmte Grundlage des Gesetzes → eine Lüge, die auf perfide Art und Weise mit den Ängsten der Menschen spielt
- in früheren Zeiten waren epidemische Ausbrüche mit Krankheit und Tod verbunden → es gibt eine tiefe emotionale Bindung zwischen Epidemie und Gefahr, Pandemien, welche das Infektionsgeschehen zu einem weltweiten Phänomen machen, verstärken diese Emotion noch
- Pandemie waren früher per Definition an Krankheit und Tod gebunden → heute genügt die Feststellung eines globalen Infektionsgeschehens, um eine Pandemie ausrufen zu können
- eine Pandemie ist also nicht mehr zwingend mit einer besonderen Gefährdung verbunden → allein die ansteckende Wirkung ist ausreichend, um einen Notstand auszurufen
- die inzwischen vorrangig privat finanzierte und damit gesteuerte Weltgesundheitsorganisation (WHO, 6) ruft Pandemie aus → die Bundesregierung rechtfertigt damit einen „Krieg gegen das Virus“
- auf diesem Narrativ bauen alle Maßnahmen auf, die geeignet sind, den demokratischen Rechtsstaat durch eine Diktatur abzulösen
- Machthabende wiederum pflegen mit Hilfe der Massenmedien diesen Spin, indem sie Infektionsschutzgesetze propagieren und schließlich durchdrücken → das Virus ist das Feindbild, um die Menschen in Angst zu bringen
- die Gefährlichkeit dieses Virus ist nicht nachgewiesen → dieser Nachweis kann und will ja auch gar nicht erbracht werden, man verhindert ihn sogar aktiv. Weil dieser Nachweis nicht erbracht werden darf, dann würde das sorgfältig gepflegte Feindbild zusammenbrechen
- tief verankerte Sicht, dass Erreger und damit Infektionen prinzipiell als gefährlich eingeschätzt werden müssen → diese Sicht ist völlig verdreht: Erreger und Infektionen sind zwingend notwendig, damit wir gesund bleiben!
- was Erreger und Infekte angeht, hat man deren Zerrbild als Feinde des menschlichen Organismus über Jahrzehnte intensiv gepflegt
- man sollte Infektionen nicht bekämpfen → sie sind ein völlig normales Phänomen des Austauschs von Erregern
- im Klinikbereich gelten die strengsten Infektionsschutzmaßnahmen → trotzdem sind dort Infektionen am gefährlichsten, weil nämlich das natürliche Milieu der Erreger — das ein gewisses Gleichgewicht zwischen ihnen herstellt — in diesen Kliniken nicht mehr existiert
- stattdessen haben sich in einem Prozess natürlicher Auslese Keime durchgesetzt, die gegen Desinfektionsmittel und Antibiotika resistent geworden sind und so aufgrund fehlender Konkurrenz beste Bedingungen zur Vermehrung vorfinden
- ARD-Tagesschau: „Wir müssen die Infektionsketten unterbrechen“ → wir, die wir Tag für Tag mit Tausenden von Erregern konfrontiert werden und diese unsererseits weitergeben, ohne dass wir dies überhaupt mitbekommen, sollen plötzlich diesen natürlichen Vorgang unterbrechen
- das kann nur durchgesetzt werden, wenn ein lügendes Narrativ mit dem mächtigen Gefühl der Angst gekoppelt wird
- Menschen Ängste nehmen → sie darüber aufklären, dass Infektionen nicht gefährlich sind, auch nicht gefährlich für unsere Eltern und Großeltern
- wenn Menschen es aus der alles vereinnahmenden Angst herausgeschafft haben, werden sie das weitere in Selbstverantwortung angehen (7).
- das Infektionsschutzgesetz wird wesensfremd auf unser Alltagsleben angewendet, obwohl in diesem Infektionen gut und richtig sind → in den Massenmedien, ganz besonders in der ARD-Tageschau-Berichterstattung: Aufbauend darauf, dass Infektion nur gefährlich sein kann, macht es die Infektionsrate zum Maß der Dinge und beschwört mit dieser eine Gefahr der Überlastung des Gesundheitswesens
- wir wissen bis zum heutigen Tag nicht annähernd, wie oft und mit was wir uns anstecken, was übrigens auch nicht schlimm ist → es geschieht ständig und wir sind es nicht nur gewohnt, sondern wir brauchen es sogar, um gesund zu bleiben
- genau dagegen geht man im Infektionsschutzgesetz vor → man verteufelt die Ansteckung und auf diesem Kalkül bauen nun die mit behördlicher Willkür durchgesetzten, geradezu irrsinnigen Vorschriften zur Abstandswahrung und zum Maskenzwang auf
- das wird die Immunsysteme jener Menschen zuerst aushebeln, die aus biologischen Gründen auf diesem Gebiet keine Höchstleistungen (mehr) erbringen können → das sind die Menschen, die man lautstark vorgibt, schützen zu müssen (8)
- im Entwurf des „Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage nationaler Tragweite“ werden 41 mal Begrifflichkeiten im Kontext des Impfens aufgeführt (9)
- während also das Gesetz Infektionen dämonisiert und mit haarsträubenden Vorschriften dazu beiträgt, bevölkerungsweit die Immunsysteme zu schwächen, wirbt es unverfroren wie unwissenschaftlich mit der Lösung, der Rettung. Aber, dass Impfen geschwächte Immunsysteme „retten” kann, wurde niemals bewiesen.
- dem Pharmasektor nützt es also jetzt schon und die Kosten dafür soll die getäuschte und belogene Allgemeinheit tragen (10).
- Ulrich Kelbers, des Bundesbeauftragten für den Datenschutz, wies den Deutsche Bundestag bereits am 30. April höchst dringlich auf die unklare Datenlage und die Gefährdung des Rechtsstaates hin (11,12)
- die Meldepflichten im Infektionsschutzgesetz werden erheblich ausgeweitet → es wird nun für neue bedrohliche Krankheiten die Meldepflicht bereits auf den Verdacht ausgeweitet, unter welchen Voraussetzungen ein solcher Verdacht gegeben ist, wird jedoch nicht festgelegt (13ii)
- der Impfpass soll um den Immunstatus erweitert werden → bisher waren die Eintragungen auf die Dokumentation einer vorgenommenen Impfung beschränkt
(1) 05.05.2020; Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage nationaler Tragweite
(2) Bekanntmachung des Bundestages; Anhörung zum Bevölkerungsschutz bei einer epidemischen Lage; 11.05.2020; abgerufen: 08.05.2020
(3) 07.05.2020; Gesetzesinitiativen der Koalitionsfraktionen
(4) aok-bv.de; entnommen: 09.05.2020
(5) 10.06.2010; who.int
(6) 09.05.2019; Voluntary contributions by fund and by contributor, 2018; WHO
(7) 25.03.2020; Ellis Huber; urania.de
(8) kollateral.news: 09.05.2020
(9) siehe (3)
(10) aok-bv-de; entnommen: 09.05.2020
(11) 30.04.2020; bfdi.bund.de
(12) 03.05.2020; Ethikrat soll Stellung zu Corona-Immunitätsausweis nehmen
(13i-13iv) 30.04.2020; bfdi.bund.de


