Das spanische Interview mit dem international anerkannten, argentinisch-französischen Virologen Pablo Goldschmidt wurde ins Deutsche übersetzt.
Der CoronaTotalitarismus: Der Virologe Pablo Goldschmidt warnt vor totalitären Maßnahmen.
Zusammenfassung:- emeritierte Virologe des französischen Gesundheitsministeriums
- Berechnungen der WHO zur Ausbreitung des Coronavirus COVID-19, das bereits 595.953 Menschen angesteckt und 27.333 getötet hat
- „Wir sind alle eingesperrt. In Nizza gibt es Drohnen, die den Menschen von der Luft aus Bußgelder aufbrummen. Wie weit ist es mit dieser Überwachung gekommen. Man muss jetzt Hannah Arendt lesen und sehr genau die damaligen Ursprüngen des Totalitarismus anschauen. Wenn man der Bevölkerung Angst macht, kann man alles mit ihr machen."
- dieser Typ Erkrankung rechtfertigt keinen Totalstillstand des Planeten — es sei denn, es gäbe realistische Prognosen.
- Ferguson (London) sagte, dass die von ihnen errechnete Projektion in Bezug auf die Anzahl der Todesfälle massiv heruntergesetzt werden müsste (hatte für die USA 2.200.000 und für Großbritannien 500.000 Todesfälle vorausgesagt, wenn man keine Maßnahmen zur Abflachung der Kurve und allem, was dazu gehöre, ergreife), es sei nicht wie ehemals gedacht, sondern bewege sich zwischen 3 und 2,5, was etwa den Werten der Grippe entspricht
- am Mittwoch sagte er, durch die überarbeiteten Schätzungen und die von der britischen Regierung eingeleiteten Eindämmungsmaßnahmen würden etwa 20.000 Menschen durch das Virus sterben — oder durch die Folgen anderer Leiden, die mit dem Virus in Zusammenhang gebracht werden (Infarkte, Schlaganfälle … Wenn Sie nämlich ins Krankenhaus gehen und an einem Infarkt sterben, wird man sagen, Sie seien dem Virus erlegen)
- ein anderer Epidemologe in Oxford entwickelte eine andere Art des Prognosemodells: man ist der Überzeugung, dass das Virus sich unsichtbar und unkontrolliert mindestens einen Monat lang, bevor irgendjemand Verdacht geschöpft hat, verbreitet hat. Wenn man die Bevölkerung durchtesten würde, habe sich wahrscheinlich die Hälfte infiziert, womit die Sterblichkeit sowie das Risiko viel niedriger sei
- von 100 Personen, die untersucht werden, leiden 86 Prozent am grippalen Infekt
- man macht eine Blutuntersuchung mit vier Parametern, die das Labor in einer halben bis einer Stunde durchführen kann, dann weiß man, ob die Person eine virale Infektion hat oder nicht — aber nicht, ob die Person am Coronavirus erkrankt ist: sie hat einen Virus: Influenza, Adenovirus, Corona oder ein anderes
- wenn diese Werte nicht beunruhigend (erhöht) sind, wird die Person nach Hause geschickt und erhält eine Grippebehandlung
- bis hier braucht man noch keine Panik zu haben, und wir reden hier über 85 Prozent der Menschen. Das ging in Korea, in China, in der ganzen Welt vor sich.
- das Risiko einer falsch negativen Corona- Testung liegt bei 20 Prozent.
- wenn die Radiologie sagt, es liege eine Infektion vor, die mit einer vom Coronavirus verursachten Lungenentzündung vereinbar ist, muss diese Person in die Intensivpflege — das trifft aber höchstens für fünf Prozent der Menschen zu.
- In Deutschland gibt es sechsmal so viele Beatmungsgeräte wie in Italien, bei zehnmal weniger an derselben Erkrankung Verstorbenen.
- In Europa gibt es 80.000 Behandlungsbetten mit ausgebildetem Personal, durchschnittlich 12 pro 100.000 Einwohner. In den USA gibt es 28 pro 100.000, in Deutschland 29, in Portugal 4,2 und in Spanien 10,3.
- jeder, der hustet, geht in die Intensivpflege. Im letzten Jahr wurden in den USA 460.000 Menschen mit einer Lungenentzündung behandelt. Ich weiß nicht, ob es dieses Jahr 100.000 sein werden. So ist es nicht. Die Menschen laufen wegen Kleinigkeiten ins Krankenhaus. Und weder die Pflegekräfte noch die Ärzte wurden ausgebildet, weil es bis vor drei Monaten nicht wichtig war.
- man sagt, die Leichen häuften sich an — aber gestern zeigte man in Spanien, dass es im letzten Jahr genau so viele Todesfälle gab: Infarkte oder Lungenentzündungen. Heute zählen sie alle zu den COVID-19-Fällen. Aber letztes Jahren wurden den ganzen Toten keine nasalen Proben entnommen.
- die Grippe tötete sehr viele Menschen in Spanien und Italien. Sie starben jedoch an einer Lungenentzündung, ohne dass man sie genauer spezifizierte
- das Problem Italiens ist viel schwerwiegender und bedarf einer gesonderten Analyse, hier ist die Sterblichkeit sehr hoch, seit 25 Jahren wurden Betten abgebaut und keine Arztposten mehr eingerichtet— und schon gar nicht für Ärzte in der Intensivpflege im Krankenhaus. Dies bedeutet: es ist nicht nur das Virus. Es gibt 75.000 diagnostizierte Menschen und 7.400 Tote. Das hat etwas zu bedeuten.
- in der Lombardei starben die meisten Menschen an einem Mesotheliom: dort befanden sich all die Faserzementfabriken, die Asbest benutzten. Bis 1992, als er verboten wurde, war er in Dächern und der Isolierung von Fabriken zu finden. In den Wänden war Asbest enthalten, von dem kleine Kristalle ausgehen, die bis in die Lungen gelangen und dort Vernarbungen verursachen können. Das Mesotheliom ist der Lungenkrebs, der durch Asbestose oder Asbest entsteht. Von den Autopsien, die in den letzten zehn Jahren in der Lombardei durchgeführt wurden, waren 85 Prozent berufsbedingt(e Todesfälle). Bösartige Tumore der Lunge und des Bauchfells. Und bis 1992 wurde der Einsatz nicht verboten. Die Lombardei hat zehn Millionen Einwohner, hier befinden sich die meisten Arbeiter der Asbestindustrie — und es ist der Ort mit den meisten Asbestosefällen weltweit. Zudem haftet der Asbest an der Kleidung, an den Textilfasern. Die Haute Couture Norditaliens wird von Schneiderinnen hergestellt. Zwischen 2000 und 2012 traten 4442 bösartige Mesotheliome — invasiver Lungenkrebs durch Asbest — auf, davon 2.850 bei Männern und 1.592 bei Frauen. Und das Wachstum nimmt zu. Dieses Jahr gab es im Vergleich zu den Vorjahren schon 3,6 Prozent mehr Fälle bei den Männern und 3,3 bei den Frauen über 65 Jahren. Und bis 2030 wird es 20.000 mehr geben.
- in dieser Region leben alte Menschen mit Lungenkrebs oder anderen chronischen Leiden, die dazu führen, dass eine Virusinfektion zu einer tödlichen Infektion wird. Eine von Mineralfasern angegriffene Lunge reagiert anders als eine gesunde. Und es ist kein Zufall, dass in einer Gegend mit Asbestfabriken mehr Menschen sterben
- letztes Jahr gab es 36 Millionen Grippefälle in den USA. 370.000 wurden in Krankenhäuser eingeliefert und 22.000 starben. Und es wurden keine Flughäfen gesperrt. In Frankreich gibt es 33.000 Fälle — als jedoch wegen einer Hitzewelle 23.000 alte Menschen in Altenheimen starben, wurde das Land auch nicht abgeriegelt.
- ein schweren Fehler der Experten der WHO: „Pandemie“ bedeutet nicht, dass es sich um eine gefährliche oder schwere Krankheit handelt. Es bedeutet, dass diese in vielen Ländern auftritt.
- in Afrika könnte sich eine Million mit der Meningitis anstecken, die durch Spucke übertragbar ist — und die Flugzeuge kommen und gehen. Das interessiert niemanden. Es gibt 135.000 mit Tuberkulose Infizierte in Lateinamerika, und keiner regt sich auf.
- in Deutschland ist die Sterblichkeit zehnmal so niedrig, weil es dort Lungenfachärzte und Spezialisten für Lungen-Intensivpflege gibt
Sterberate wertlos, Infektionsrate um 15 %, Hospitalisierung in New York zeigt gefährlichen Trend – Pandemie zweifelhaft
Dr. Richard Capek und andere Forscher haben bereits gezeigt, dass die Anzahl der testpositiven Personen im Verhältnis zur Anzahl der durchgeführten Tests in allen untersuchten Ländern konstant bleibt, was gegen eine exponentielle Ausbreitung („Epidemie“) des Virus spricht und lediglich auf eine exponentielle Zunahme der Tests hindeutet.Je nach Land liegt der Anteil der testpositiven Personen zwischen circa 5 und 15%, was der üblichen Verbreitung von Coronaviren entspricht. Interessanterweise werden diese konstanten Zahlenwerte von Behörden und Medien nicht aktiv kommuniziert (oder sogar entfernt) und stattdessen exponentielle, aber irrelevante und irreführende Kurven ohne Kontext gezeigt.
Seine eigene Zusammenfassung:
- Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA schwankt zwischen 10-15 %. Es gab eine Abwärts-Aufwärtsbewegung. Dies ist in Übereinstimmung mit der Aussage von Herrn Wodarg. Die Annahme eines exponentiellen Wachstums (Bundesregierung) erscheint zweifelhaft.
- Die Sterberate von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten in den USA liegt aktuell knapp unterhalb 2 % und korreliert Großteils mit der Anzahl der Messungen. Zahlen sind extrem unzuverlässig.
- Fokussierung auf reine Fallzahlen kann zu Verhaltensänderungen in der Bevölkerung führen. Anzeichen hierfür deutet der zunehmende Anteil an Hospitalisierungen in New York an. Dies ist extrem gefährlich.
- Vor allem Zeigt diese Analyse, dass das Vorgehen beim Testen primär diagnostischen Zwecken dient, und daher wissenschaftlich nur bedingt nutzbar ist. Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug. Dies kann und wird Menschenleben kosten.