Der kalifornische Arzt Dr. Dan Erickson berichtete in einer Pressekonferenz
von seinen bisherigen Beobachtungen bezüglich Covid19. In Kalifornien
und anderen Bundesstaaten seien die Krankenhäuser und Intensivstationen
bisher weitgehend leer geblieben. Anhand der jeweiligen Positivenraten
rechnet Dr. Erickson vor, dass die Letalität von Covid19 in Kalifornien
derzeit bei 0.03% liege, in Spanien bei 0.05%, in Schweden bei 0.09% und
im Bundesstaat New York bei 0.1%, während die Letalität der Grippe in
den USA bei etwa 0.13% liege. (Hinweis: Die Positivenrate kann lokale
„Hotspot-Effekte“ nicht abbilden). Die Wahrscheinlichkeit, Covid19 ohne
Symptome oder mit milden Symptomen zu überstehen, liege bei über 95%.
Dr. Erickson berichtet von Ärzten aus mehreren US-Bundesstaaten, die
„unter Druck gesetzt“ wurden, Totenscheine auf Covid19 auszustellen,
obwohl sie selbst nicht dieser Ansicht waren. Dr. Erickson argumentiert,
dass die Ausgangssperren und die Angst das Immunsystem und die
Gesundheit der Menschen schwächen. Es sei bereits eine deutliche Zunahme
von „Sekundäreffekten“ wie Alkoholismus, Depressionen, Suiziden sowie
Missbrauch von Kindern und Ehepartnern zu beobachten. Dr. Erickson
empfiehlt, nur die Kranken und nicht die Gesunden bzw. die ganze
Gesellschaft unter Quarantäne zu stellen. Ein Mundschutz mache nur in
akuten Situationen wie im Krankenhaus Sinn, nicht jedoch im Alltag.
Professor Detlef Krüger, der direkte Vorgänger des bekannten deutschen
Virologen Christian Drosten an der Charité-Klinik Berlin, erklärt in einem neuen Interview,
dass Covid19 „in vieler Hinsicht mit der Grippe vergleichbar“ und
„nicht gefährlicher als bestimmte Varianten des Grippevirus“ sei. Der
„von der Politik entdeckte Mund-Nasen-Schutz“ hält Professor Krüger für
„Aktionismus“ und eine potentielle „Keimschleuder“. Zugleich warnt er
vor „massiven Kollateralschäden“ durch die getroffenen Maßnahmen.
Schweizer Pathologen kommen zum Ergebnis, dass viele der testpositiven Verstorbenen nicht an einer Lungenentzündung erkrankten,
sondern eine Störung der Blutgefäße und damit des Sauerstoffaustauschs
in der Lunge aufwiesen. Dies könnte erklären, warum die Beatmung von
kritischen Covid19-Patienten oftmals nicht wirkungsvoll ist, und warum
Patienten mit bestehenden Herz-Kreislauf-Problemen zur Risikogruppe
gehören. Tatsächlich hätten alle obduzierten Personen an Bluthochdruck
gelitten, ein Großteil sei stark übergewichtig (adipös) gewesen, und
zwei Drittel hätten vorgeschädigte Herzkranzgefäße aufgewiesen.
Die neuesten Zahlen aus Italien
zeigen (S. 12/13), dass von knapp 17,000 positiv getesten Ärzten und
Krankenpflegern 60 verstarben. Bei den unter 50-Jährigen ergibt sich
daraus eine Covid19-Letalität von unter 0.1%, bei den 50- bis
60-Jährigen von 0.27%, bei den 60- bis 70-Jährigen von 1.4%, und bei den
70- bis 80-Jährigen von 12.6%. Selbst diese Werte dürften noch zu hoch
sein, da es sich um Todesfälle mit und nicht unbedingt durch
Coronaviren handelt, und da bis zu 80% der Personen asymptomatisch
bleiben und einige von ihnen womöglich nicht getestet wurden. Insgesamt
stimmen die Werte jedoch mit jenen z.B. aus Südkorea überein und ergeben
für die Allgemeinbevölkerung eine Sterblichkeit im Bereich der
Influenza.
Der Chef des italienischen Zivilschutzes erklärte Mitte April,
dass in der Lombardei über 1800 Menschen in Pflegeheimen starben und
die Todesursache in vielen Fällen noch nicht klar sei. Bereits zuvor
wurde bekannt, dass die Alters- und Pflegeversorgung und in der Folge
die gesamte Krankenversorgung in Teilen der Lombardei aufgrund der Angst
vor dem Virus und dem Lockdown zusammengebrochen war.
Die neuesten Zahlen aus Belgien
zeigen, dass auch dort etwas über 50% aller zusätzlichen Todesfälle in
Alters- und Pflegeheimen vorfallen, die durch einen allgemeinen Lockdown
nicht geschützt werden. Bei 6% dieser Todesfälle war Covid19
„bestätigt“, bei 94% der Todesfälle wurde es „vermutet“. Etwa 70% der
testpositiven Personen (Mitarbeiter und Bewohner) zeigten zum Zeitpunkt
des Tests keine Symptome.
Der deutsche Impfexperte Professor Dr. Siegwart Bigl hält den Coronaschutz für „überzogen“.
Es liege „keine Pandemie“ (mit besonders vielen Todesfällen) vor, der
Lockdown sei unnötig und falsch gewesen. Der Vergleich mit der Influenza
sei durchaus zulässig.
Der britische Guardian zitiert neue Studien,
wonach die Luftverschmutzung ein „Schlüsselfaktor“ für
Covid19-Todesfälle sein könnte. So seien 80% der Todesfälle in vier
Ländern in den am stärksten verschmutzten Regionen erfolgt (darunter die
Lombardei und Madrid).
Die deutsche ZEIT thematisiert die hohen Leerstände in deutschen Kliniken,
die in manchen Abteilungen bis zu 70% betragen. Selbst
Krebsuntersuchungen und nicht akut überlebensnotwendige
Organtransplantationen seien abgesagt worden, um Platz für
Covid19-Patienten zu schaffen, die bisher jedoch größteneils ausblieben.
In Deutschland wurde eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr
und in Einzelhandelsgeschäften eingeführt. Der Präsident des
Weltärzteverbands, Frank Montgomery, hat dies als „falsch“ und die
vorgesehene Verwendung von Schals und Tüchern als „lächerlich“ kritisiert. Tatsächlich zeigen Studien,
dass die Verwendung von Masken im Alltag bei gesunden und
asymptomatischen Menschen keinen messbaren Nutzen bringt, weshalb der
Schweizer Infektiologe Dr. Vernazza von einem „Medienhype“ sprach.
Andere Kritiker sprechen von einem Symbol des „erzwungen, öffentlich sichtbaren Gehorsams“.
Ein deutsches Labor erklärte Anfang April,
dass Covid19-Virentests laut Empfehlung der WHO neu auch dann als
positiv gelten, wenn die spezifische Zielsequenz des Covid19-Virus negativ und nur die allgemeinere
Coronaviren-Zielsequenz positiv ist. Dies kann jedoch dazu führen, dass
auch andere Coronaviren (Erkältungsviren) ein falsches positives
Testergebnis auslösen. Das Labor erklärte außerdem, dass
Covid19-Antikörper oftmals erst zwei bis drei Wochen nach Symptombeginn
nachweisbar sind. Dies muss berücksichtigt werden, damit die
tatsächliche Anzahl der Personen, die bereits gegen Covid19 immun ist,
nicht unterschätzt wird.
Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland
haben einzelne Politiker eine „Impfpflicht gegen Corona“ gefordert.
Allerdings führte etwa die Impfung gegen die sog. „Schweinegrippe“ von
2009/2010 zu teilweise schweren neurologischen Schäden insbesondere bei Kindern und zu Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe.
Professor Christof Kuhbandner: Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen:
„Die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen überschätzen die wahre
Ausbreitung des Coronavirus sehr dramatisch. Der beobachtete rasante
Anstieg in den Neuinfektionen geht fast ausschließlich auf die Tatsache
zurück, dass die Anzahl der Tests mit der Zeit rasant gestiegen ist
(siehe Abbildung unten). Es gab also zumindest laut den berichteten
Zahlen in Wirklichkeit nie eine exponentielle Ausbreitung des
Coronavirus. Die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen verbergen die
Tatsache, dass die Anzahl der Neuinfektionen bereits seit in etwa Anfang
bis Mitte März sinkt.“
Schweden: Mediendarstellung versus Realität
Manche Leser waren überrascht über die Abnahme der Todesfälle in
Schweden, denn in den meisten Medien wird eine steil ansteigende Kurve
gezeigt. Woran liegt das? Die meisten Medien zeigen kumulierte Zahlen nach Meldedatum, während die schwedischen Behörden die deutlich aussagekräftigeren täglichen Zahlen nach Todesdatum veröffentlichen.
Die schwedischen Behörden haben stets betont, dass die neu gemeldeten Fälle nicht
alle innerhalb der letzten 24 Stunden verstorben sind, doch viele
Medien ignorieren das (siehe Grafik unten). Die jüngsten schwedischen
Zahlen können zwar wie in allen Ländern noch etwas zunehmen, aber am
grundsätzlich abnehmenden Trend ändert das nichts mehr.
Hinzu kommt noch, dass auch diese Zahlen Todesfälle mit und nicht zwingend an
Coronaviren darstellen. Das Durchschnittsalter liegt auch in Schweden
bei über 80 Jahren, ca. 50% der Todesfälle geschahen in Pflegeheimen,
der Effekt auf die Allgemeinbevölkerung blieb minimal, obschon Schweden
über eine der tiefsten intensivmedizinischen Kapazitäten Europas verfügt.
Allerdings hat auch die schwedische Regierung im Zuge von „Corona“ neue Notstandsbefugnisse
erhalten und könnte an späteren Programmen zu Kontaktverfolgungen
teilnehmen. Siehe dazu auch das Interview mit dem ehemaligen
schwedischen Chefepidemiologen Professor Johan Giesecke, das von der
Weltwoche auf Deutsch zusammengefasst wurde.
Situation in Großbritannien
Die Todesfälle in Großbritannien sind in den letzten Wochen sehr
stark angestiegen, bewegen sich indes immer noch im Bereich der schwersten Grippewellen der letzten fünfzig Jahre. Auch in Großbritannien fallen bis zu 50% der zusätzlichen Todesfälle in Alters- und Pflegeheimen an, die von einem allgemeinen Lockdown nicht profitieren.
Bei bis zu 50% der zusätzlichen Todesfälle soll es sich zudem nicht um Covid19-Verdachtsfälle handeln, und bis zu 25%
der zusätzlichen Todesfälle ereignen sich zuhause. Auch in
Großbritannien ist mithin nicht klar, ob der allgemeine Lockdown mehr
nützt oder schadet.
Frasor Nelson, der Editor des britischen Spectator, berichtet davon,
dass Regierungsstellen durch den Lockdown mittelfristig mit bis zu
150,000 zusätzlichen Todesfällen rechnen, deutlich mehr, als Covid19
voraussichtlich verursachen wird. Zuletzt wurde der Fall einer
17-jährigen Sängerin bekannt, die sich wegen des Lockdowns das Leben nahm.
Auffallend ist, dass England im Unterschied zu anderen Ländern auch
eine deutlich erhöhte Sterblichkeit bei den 15- bis 64-Jährigen aufweist.
Dies könnte womöglich an den häufigen Herz-Kreislauf-Vorerkankungen
liegen, oder aber durch die Effekte des Lockdowns bedingt sein.
Das Projekt InProportion
hat zahlreiche neue Grafiken veröffentlicht, die die aktuelle
Sterblichkeit ins Verhältnis zu früheren Grippewellen und anderen
Todesursachen setzen. Weitere Websites, die sich kritisch mit den
Maßnahmen befassen, sind Lockdown Skeptics und UK Column. UK: Wöchtenliche Sterblichkeit (InProportion)Schweiz: Übersterblichkeit deutlich unter starken Grippewellen
Eine erste serologische Studie der Universität Genf kommt zum Ergebnis,
dass im Kanton Genf mindestens sechsmal mehr Personen mit Covid19
Kontakt hatten, als bisher angenommen. Damit sinkt die Letalität von
Covid19 auch in der Schweiz in den Promillebereich, während offizielle
Quellen teilweise noch immer von bis zu 5% sprechen.
Auch im am stärksten betroffenen Kanton Tessin sind knapp die Hälfte der zusätzlichen Todesfälle in Altersheimen erfolgt, die vom allgemeinen Lockdown nicht profitieren.
In der Schweiz wurden bereits 1.85 Millionen oder über ein Drittel aller Arbeitnehmenden für Kurzarbeit angemeldet. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden von der ETH für die Periode von März bis Juni auf 32 Milliarden geschätzt.
Die ETH Zürich hat ihre Studie zur Reproduktionszahl von Covid19 angepasst
und „unterstützt“ nun den Lockdown des Bundesrates. Am grundsätzlichen
Ergebnis der Studie ändert dies indes nichts: Die Reproduktionszahl fiel
bereits vor dem Lockdown auf den stabilen Wert von 1, einfache Alltags-
und Hygienemaßnahmen genügten hierfür und der Lockdown war für die
Eindämmung der Epidemie somit unnötig.
Ktipp: Bund: Fast alle Zahlen ohne Gewähr.
„Dieses Jahr starben in den ersten 14 Wochen weniger unter 65-Jährige
als in den letzten fünf Jahren. Bei den über 65-Jährigen war die Zahl
ebenfalls verhältnismässig tief.“
Die folgende Grafik zeigt, dass die Gesamtsterblichkeit in der
Schweiz im ersten Quartal 2020 im Normalbereich und bis Mitte April
immer noch rund 2000 Personen unter der Grippewelle von 2015 lag. 50% der Todesfälle ereigneten sich in Altersheimen, die von einem Lockdown nicht profitieren.
Insgesamt ereigneten sich rund 75% der zusätzlichen Todesfälle zuhause, während Krankenhäuser und Intensivstationen weiterhin stark unterbelegt
sind und zahlreiche Operationen abgesagt wurden. Auch in der Schweiz
stellt sich mithin die sehr folgenschwere Frage, ob der „Lockdown“ nicht
mehr Existenzen und Leben gekostet als gerettet haben könnte.
Kumulierte Sterblichkeit im Vergleich zum Erwartungswert, 2010 bis 2020.
Politische Updates
Die Website kollateral.news einer deutschen Fachanwältin sammelt Berichte zu „Lockdown-Leid“ und der tatsächlichen Situation in deutschen Krankenhäusern.
Deutsche Hausärzte haben einen Appell an Politik und Wissenschaft veröffentlicht, in dem sie „einen verantwortlicheren Umgang mit der Corona-Krise“ fordern.
Ein Münchner Lokalradio, das im März Corona-kritische Ärzte
interviewte, wurde nach Beschwerden von der zuständigen Medienaufsicht informiert, dass „derartige problematische Sendungen zukünftig auszubleiben“ haben.
Video: Im australischen Bundesstaat Queensland hat ein Polizeihelikopter mit Nachtsichtgerät drei junge Männer aufgespürt,
die nachts auf einem Hausdach ein Bier tranken und damit die
„Corona-Vorschriften“ verletzten. Über ein Megaphon wurden die Männer
informiert, dass das Gebäude „von der Polizei umstellt“ ist und sie sich
zum Ausgang begeben müssen. Die Männer wurden mit je ca. $1000 bestraft.
Der Corona-kritische Schweizer Arzt, der von einem
Sonderkommando der Schweizer Polizei verhaftet und in die Psychiatrie
eingeliefert wurde (siehe Update vom 15. April), ist inzwischen wieder
frei. Eine Recherche des Magazins Weltwoche
ergab, dass der Arzt unter Vorgabe falscher Gründe verhaftet wurde: es
habe keine Bedrohung von Angehörigen oder Behörden und kein Besitz einer
geladenen Waffe vorgelegen. Damit erscheint eine politisch oder
lokalpolitisch motivierte Einweisung wahrscheinlich.
Sowohl in Österreich als auch in Ungarn droht Ärzten, die sich kritisch zu den Corona-Maßnahmen geäußert haben, ein Berufsverbot
In Nigeria tötete die Polizei beim Durchsetzen der Corona-Ausgangssperren bisher laut offiziellen Angaben mehr Menschen als das Coronavirus selbst.
In Israel kann der Inlands- und
Antiterror-Geheimdienst Shin Bet in Zusammenarbeit mit der Polizei seit
Mitte März die Mobiltelefone der Bevölkerung überwachen,
um im Kontext von Covid19 Kontakte nachzuverfolgen und Hausarrest
anzuordnen. Diese Maßnahmen wurden zunächst ohne Zustimmung des
Parlaments verfügt und sollen vorerst bis Ende April gelten.