Diese Gänge sind wunderbar, weil A so ziemlich die Einzige ist, die über den Corona-Wahnsinn so denkt wie ich. Heute schrieb sie mir, dass sie einen Fersensporn hat und noch langsamer gehen muss als sonst. Aber das macht nichts, wir schleimen in Frieden unseren Weg und empören uns gegen den Irrsinn.
Süddeutsche Zeitung
Die SZ wird mir immer widerwärtiger. Gestern erschien ein Artikel über die Kritiker des Corona-Wahnsinns (z.B. Widerstand2020), in dem wir als Reichsbürger und Esoteriker bezeichnet wurden. Das ist so primitiv und eine derart dumme Hetze, dass ich total erschüttert bin. Das hätte ich nie gedacht, dass die so tief schon gesunken sind.Es fühlt sich an, als wenn die ganze 'alte Welt' um mich herum in Trümmern liegt. Die Welt, in der einiges im Argen war, aber es irgendwie noch anständig zuging.
Vorbei.
siehe: https://2tulpe30.blogspot.com/2020/05/totschlagargument.html
Er sagt, wir leben im Grunde emotional wie im Mittelalter. Das ist genau das, was ich meine.
6 Minuten
"Corona ist kein Killer Virus!"
Weder gäbe es einen Grund zur Panik, noch zur Angst bezüglich Corona und Covid19, stellt der Hamburger Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel im aktuellen Interview im NDR Hamburg Journal vom 28.04.2020 fest.Wenn die Ansteckungsquote in Deutschland weiterhin unter Faktor 1 liegt, wird es noch sehr lange dauern, bis die Industrie und Wirtschaft wieder anlaufen kann, meint Prof. Klaus Püschel.
Und weiter: "Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben und können ihm nicht davon laufen."
Nochmal Anfrage an die Parteien
Ich habe ja an die Parteien geschrieben (siehe https://2tulpe30.blogspot.com/2020/05/anfrage.html). Nur von der FDP kam eine automatische Antwortmail, von den anderen nichts. Heute habe ich noch mal geschrieben. Ich werde das jetzt weiter tun und bin gespannt:Zu meinem Erstaunen habe ich von Ihnen keine Antwort erhalten. Vielleicht ist meine Mail (siehe unten) untergegangen? Hier nochmal meine Fragen:
1) Welche konkreten Szenarien lagen am 13.03.20 vor, und aus welchen Grund hat sich die Regierung für Kontaktbeschränkungen und gegen die Herstellung der Herdenimmunität entschieden?
2) Was waren die Gründe, wegen der die Regierung in der Covid-19-Pandemie eine Bedrohung für die Bevölkerung sieht, obwohl sich die Sterblichkeit nicht wesentlich von den alltäglichen Todesfällen unterscheidet und sie sogar wesentlich niedriger ist als im Januar/Februar 2017, März/April 2018 und Juli/August 2018, als die Regierung keinerlei Aktivität gezeigt hat?
3) Mit welchen Gründen rechtfertigt die Regierung die hohen wirtschaftlichen Schäden und die zusätzlichen Sterbefälle, die aus ihren Maßnahmen resultieren, vor allem unter Berücksichtigung der geringen geretteten Lebenszeit?
4) Was sind die Gründe für die Schließung von Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Hochschule, wenn die Erkrankung doch an jungen Menschen spurlos vorbeigeht und eine natürliche Immunität möglichst vieler Menschen eher hilfreich im Kampf gegen noch wenig bekannte Erreger ist?
Mir liegt sehr viel daran, möglichst bald eine Antwort zu bekommen. Mit mir zusammen wartet eine große Anzahl von Freunden und Bekannten, die ich über meine Anfrage bei Ihnen informiert habe. Auch sie sind sehr interessiert, von Ihnen Auskunft zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ute Stratemeier
Am 04.05.2020 um 17:25 schrieb Ute:
> Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
>
> ich schließe mich anhängender Anfrage an und bitte dringend um Antwort. Vielen Dank im voraus.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Ute Stratemeier
Wer Lust hat, ebenfalls zu fragen:
fraktion@cducsu.de; direktkommunikation@spdfraktion.de; buerger@afdbundestag.de; dialog@fdpbt.de; fraktion@linksfraktion.de; info@gruene-bundestag.de
Ein Youtuber hat mal die Flächeninhalte der Kurve von Toten 2020 in Italien verglichen mit der Kurve 2017. Die Kurve von 2020 ist sehr viel höher, weil sie steiler ist, aber die Flächeninhalte (die MENGE der Toten) ist die gleiche wie 2017. Der Unterschied ist: 2020 starben sie in kürzerem Zeitraum.
| Eingekreiste Kurve rechts: 2017, links: 2020 |
Das deckt sich mit meiner Beobachtung, dass es jetzt eine Untersterblichkeit gibt in einigen Ländern:
Die "zu vielen" Toten werden jetzt also ausgeglichen durch "zu wenig" Tote. Und am Ende wird die Menge die gleiche sein, wie bei allen Grippewellen in den Jahren zuvor.
Bundesregierung wusste offenbar schon im März, dass Gefahr übertrieben dargestellt wurde
Die Covid-19-Welle ist so gut wie beendet. Vorliegende Daten zeigen, dass die Welle in Deutschland und Schweden nahezu gleich verlief. Durch eine starke Ausweitung der Testaktivität entstand zu Beginn der falsche Eindruck einer enormen Dynamik. Die Lockdown-Maßnahmen waren unsinnig – sie begannen, als die Welle von selbst zurückging. Eine juristische Aufarbeitung der Vorgänge ist dringend geboten.DIRK GINTZEL, 5. Mai 2020
Zusammenfassung (vom Autor, nicht von mir)
- Die Covid-19-Welle ist in Deutschland und in Schweden beendet. Eine Infektion ist derzeit fast unmöglich.
- In Deutschland wurden etwa 2 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.
- Die Infektionswelle flaute bereits ab dem 4. März (Wendepunkt) vor Einführung irgendwelcher Maßnahmen ab, als weniger als 400.000 Menschen, also etwa 0,5 % der Bevölkerung, infiziert waren.
- Durch die Art zu testen (erst sehr wenig, dann ständig zunehmend) entstand der Eindruck einer enormen Dynamik, die mit den Zahlen nicht bestätigt werden kann. Die Anzahl der Infektionen stieg scheinbar schneller an und fiel scheinbar flacher ab, als dies in Wirklichkeit der Fall war.
- Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Welle waren offensichtlich unsinnig. Sie kamen erst, als die Welle von selbst zurückging. Schweden zeigt deutlich, dass ein Lockdown unnötig war. In Weißrussland wurde Covid-19 sogar weitgehend ignoriert, ohne dass dies zu sichtbaren Konsequenzen geführt hätte.
- Die Fiktion, man könne Infektionswege verfolgen und die Krankheit eindämmen, in dem man einzelne Menschen in Quarantäne steckt, kann bei Covid-19 nicht aufrechterhalten werden. Bereits am 1. März muss es in Deutschland etwa 15.000 Infizierte gegeben haben, sonst hätten Ende März nicht täglich 60 bis 70 Menschen mit Covid-19 sterben können. Erst am 4. März wurde der erste Lagebericht veröffentlicht, zu diesem Zeitpunkt gab es laut RKI 262 positiv Getestete. Dies zeigt, dass eine Verfolgung der Infektionswege, sowohl durch Gesundheitsämter, wie auch durch eine App, völlig unmöglich gewesen wäre. Es gab nicht Tausende, sondern Millionen, die infiziert waren. Die Infektionswege sind bereits im Februar völlig unkontrollierbar geworden.
- Das RKI und die Bundesregierung mussten vor Beginn aller Maßnahmen wissen, dass keine gravierende Gefahr bestand. Das Ausmaß der Welle und die Gefährlichkeit der Krankheit lagen im Bereich einer mittleren Grippewelle, die nicht eindämmbar ist und auch nicht eingedämmt werden muss.
- Eine 2. Welle ist allenfalls in geringerer Ausprägung zu befürchten.
- Bereits Mitte März, vor Beginn der Schulschließungen und des Lockdowns wurde erkennbar, dass die Corona-Welle vor ihrem Höhepunkt stand. Das anfängliche exponentielle Wachstum war ohne Regierungsmaßnahmen bereits längst beendet. Daraus folgt, dass das Gesundheitssystem ersichtlich nicht gefährdet war. Dies muss das RKI gewusst haben.
- Leider hat die Behörde trotzdem mit irreführenden Zahlen und in seinen täglichen Briefings den Eindruck erweckt beziehungsweise auch regelmäßig klar gesagt, dass große Gefahr drohen würde. Die Zahlen des RKI suggerierten ein enormes exponentielles Wachstum der Epidemie und führten zu einer erheblichen Überschätzung der Gefahr sowie zur Verängstigung der Bevölkerung. Anstatt Anfang Mai endlich Entwarnung zu geben, wurde die Fiktion einer Gefahr aufrecht erhalten und zusätzlich auch noch eine Maskenpflicht eingeführt.
- Insbesondere die Zahl der positiv Getesteten sagt so gut wie nichts aus. Ihr Verlauf, sowohl die absolute Größe, wie auch ihre Ableitung, die mit R korrespondiert, kann durch entsprechende Testaktivität nahezu beliebig modelliert werden.
- Hilfreich wäre gewesen, bereits frühzeitig repräsentative Test durchzuführen, was sehr früh ein klares Bild über das Ausmaß der Welle und die tatsächliche IFR-Höhe verschafft hätte. Dies wurde vom RKI verweigert. Nicht hilfreich war die Informationspolitik des RKI und alle Maßnahmen der Regierung.
- Alle Corona-Schutzmaßnahmen sollten nicht etwa stufenweise, sondern sofort und vollständig eingestellt werden.
- Es sollten dringend in ganz Deutschland repräsentative Antikörpertests durchgeführt werden (min. > 1 Mio). Dies ist notwendig zur Bestimmung des exakten Umfangs der Welle und zur Beweissicherung. Dies darf nicht in den Händen des RKI liegen, sondern sollte von den Gesundheitsämtern auf Kreisebene durchgeführt werden.
- Die Tatsache, dass die Opposition sich in der Krise der Regierung weitgehend anschloss, hat zu einem völligen Versagen der Politik und in Folge dessen auch der öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten geführt. Es wurden Grundrechte (zum Beispiel Artikel 8) eingeschränkt und kritische Meinungen diskreditiert. Regierung und Medien erschienen wie Partner, die Exekutive verselbstständigte sich.
- Das Politikbild, das sich offenbart, zeigt die Demokratie als Schönwetter-Staatsform. Niemand soll mehr prüfen, ob der sachliche Grund für all die Maßnahmen jemals bestand oder immer noch besteht. Der notwendige öffentliche Diskurs nach der besten Problemlösung wird behindert. Wie sich zunehmend herausstellt, waren die unterdrückten Argumente die richtigen. Dies wäre nicht einmal in Kriegszeiten akzeptabel. Tiefgreifende Veränderungen in Politik und Medien sind nötig, damit Demokratie und Meinungsvielfalt auch in solchen Situationen gesichert bleiben.
- Es muss eine umfassende politische und juristische Aufarbeitung der gesamten Vorgänge um den Corona-Komplex stattfinden.
Kommentar:
RONNY STRITZKE, 6. Mai 2020
Ich habe den Artikel mit Freude gelesen, denn er fasst in viel bessere Worte, was ich aus mathematischer Sicht seit langem sehe. Ich ziehe jedoch nicht ganz den Schluss, dass die Regierung frühzeitig Bescheid wusste. Meine Schlussfolgerung ist dramatischer. Ich sehe im Handeln der Politik einen dramatischen Mangel selbstständigen Denkens. Das RKI war nicht in der Lage die Zahlen zu liefern, die es brauchte, da jeder auf Virologen hörte, und Epidemiologen, welche die richtige Ausbildung für den Fall haben, nicht gefragt wurden. Und wenn der Politik nicht die richtigen Zahlen geliefert werden, dann handeln sie falsch. Das ist das, was seit Jahren im Lobbyismus zu sehen ist, Lobbyverbände machen Gesetzesvorschläge, die Politik gibt diese nach draußen und wahlweise wird durch Protest der Bürger oder das Verfassungsgericht ein Teil des Mistes kassiert. Und dies findet vor unseren Augen auf höchster politischer Bühne statt. Wir haben keine Corona-Krise, wir haben die politische Katastrophe des mangelnden Einsatzes des Denkens.



