Mittwoch, 6. Mai 2020

Swiss Propaganda Research

Sie aktualisieren nur noch monatlich. Hier die aktuelle Faktensammlung:
Interviews mit Experten
  • Stanford-Professor John Ioannidis erklärt in einem Interview mit CNN, dass Covid19 eine „verbreitete und milde Erkrankung“ sei, die für die Allgemeinbevölkerung gleich gefährlich oder sogar weniger gefährlich als die Influenza (Grippe) sei. Zu schützen seien insbesondere Patienten in Pflegeheimen und Krankenhäusern.
  • Stanford-Professor Dr. Scott Atlas erklärt in einem Interview mit CNN, dass man „durch die falsche Idee, Covid19 stoppen zu müssen, eine katastrophale Situation im Gesundheitsbereich geschaffen“ habe. Es seien irrationale Ängste erzeugt worden, denn die Erkrankung sei „insgesamt mild“. Deshalb gebe es auch „absolut keinen Grund“ für umfangreiche Testungen in der Allgemeinbevölkerung, diese seien nur gezielt in Krankenhäusern und Pflegeheimen erforderlich. Professor Atlas verfasste Ende April einen Artikel mit dem Titel „Die Daten sind da – Stoppt die Panik und beendet die totale Isolation“, der über 15.000 Kommentare erzeugte.
  • Epidemiologe Dr. Knut Wittkowski erklärt in einem neuen Interview, dass die Gefährlichkeit von Covid19 vergleichbar mit einer Influenza sei und der Höhepunkt in den meisten Ländern bereits vor dem Lockdown überschritten war. Der Lockdown ganzer Gesellschaften sei eine katastrophale Entscheidung ohne Nutzen aber mit enormen Schäden gewesen. Die wichtigste Maßnahme sei der Schutz von Pflegeheimen. Die Aussagen von Bill Gates zu Covid19 seien „absurd“ und hätten „nichts mit der Realität zu tun“, eine Impfung gegen Covid19 sei nicht erforderlich. Das einflussreiche Covid19-Modell des britischen Epidemiologen Neil Ferguson sei ein „völliger Fehlschlag“ gewesen. (Deutsches Transkript des Interviews)
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck erklärt in einem neuen Interview die finalen Resultate seiner Antikörper-Studie. Streeck fand eine Covid19-Letalität von 0.36%, erklärt im Interview jedoch, dass dies eine Obergrenze sei und die Letalität vermutlich im Bereich 0.24 bis 0.26% oder sogar darunter liege. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen lag bei ca. 81 Jahren.
  • Biologieprofessor und Nobelpreisträger Michael Levitt, der sich seit Februar mit der Ausbreitung von Covid19 befasst, beschreibt den allgemeinen Lockdown als einen „riesigen Fehler“ und fordert gezieltere Maßnahmen, insbesondere zum Schutz der Risikogruppen.
  • Der emeritierte Mikrobiologie-Professor Sucharit Bhakdi erklärt in einem neuen Interview, dass Politik und Medien zu Covid19 eine „unerträgliche Angstmacherei“ und eine „unverantwortliche Desinformation“ gegenüber der Bevölkerung betreiben. Atemschutzmasken für die Allgemein­bevölkerung seien nutzlos und gefährliche Keimfänger. Die gegenwärtige Krise sei von den Politikern selbst herbeigeführt worden und habe wenig mit dem Virus zu tun. Ein Impfstoff gegen Coronaviren sei wie schon bei der Schweinegrippe „unnötig und gefährlich“, eine Impfpflicht sei falsch. Die WHO übernehme für ihre vielen Fehlentscheidungen seit Jahren keine Verantwortung.
  • Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklärt in einem neuen Interview, dass die Covid19-Erkrankung „für die allermeisten Menschen mild verläuft“. Die „Zählerei von Infizierten und der Ruf nach mehr Tests“ würden nicht viel bringen. Zudem würden die meisten Leute, die in der Corona­statistik aufgeführt sind, nicht nur an Covid-19 sterben. Die Sterblichkeit von Covid-19 liege nach bisherigen Erkenntnissen „in der Größenordnung einer saisonalen Grippe“. Für den Nutzen von Atemschutzmasken bei Menschen, die selbst keine Symptome zeigen, gebe es keine Belege. (Archivversion)
Medizinische Studien
  • Eine neue Übersicht aller bisherigen PCR- und Antikörper-Studien zeigt, dass der Medianwert der Covid19-Letalität (IFR) bei 0.20% und damit im Bereich einer starken Influenza liegt.
  • Eine neue Antikörper-Studie mit dänischen Blutspendern ergab eine sehr tiefe Covid19-Letalität (IFR) von 0.08% für Personen unter 70 Jahren.
  • Eine neue Antikörper-Studie aus dem Iran, einem der am frühesten und am stärksten von Covid19 betroffenen Länder, kommt ebenfalls auf eine sehr tiefe Letalität von 0.08% bis 0.12%.
  • Eine neue Antikörper-Studie aus Japan kommt zum Ergebnis, dass dort ca. 400 bis 800 mal mehr Menschen mit dem neuen Coronavirus Kontakt hatten als bisher angenommen, jedoch keine oder kaum Symptome zeigten. Japan hatte bisher relativ wenig getestet.
  • Eine neue Studie aus Deutschland mit Beteiligung des Virologen Christian Drosten zeigt, dass rund ein Drittel der Bevölkerung bereits eine gewisse zelluläre Immunität gegen das Covid19-Coronavirus aufweist, vermutlich durch den Kontakt mit früheren Coronaviren (Erkältungsviren). Diese zelluläre Immunität durch sogenannte T-Zellen liegt deutlich höher als die PCR- und Antikörper-Tests vermuten ließen und dürfte teilweise erklären, warum viele Menschen beim neuen Coronavirus keine oder kaum Symptome entwickeln.
  • In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Tennesse zeigten nur zwei von 1349 testpositiven Personen überhaupt Symptome.
  • Auf dem französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle verstarb von 1046 testpositiven Matrosen bisher keiner. Auf dem US-Flugzeugträger Theodore Roosevelt verstarb von 969 testpositiven Matrosen bisher einer (Vorerkrankungen und Todesursache nicht bekannt).
  • Zahlreiche Medien berichteten von angeblichen „Neu-Infektionen“ bereits genesener Personen in Südkorea. Forscher kamen nun aber zum Ergebnis, dass es sich bei diesen 290 Verdachtsfällen um falsche positive Testresultate handelte, ausgelöst durch „nicht-infektiöse Virenfragmente“. Das Ergebnis wirft auch ein Schlaglicht auf die bekannte Unzuverlässigkeit der Virentests.
Weitere medizinische Meldungen
  • Im Rahmen einer weiteren Panikmeldung berichteten zahlreiche Medien davon, dass im Zusammenhang mit Covid19 zunehmend Kinder an der sogenannten Kawasaki-Krankheit (eine Gefäßentzündung) erkranken würden. Die britische Kawasaki Disease Foundation teilte in einer Pressemitteilung indes mit, dass derzeit weniger, nicht mehr, Kawasaki-Fälle als üblich gemeldet werden, und dass von den wenigen gemeldeten Fällen nur rund die Hälfte überhaupt positiv auf Coronaviren getestet haben.
  • Ein französischer Arzt spricht in einem Offenen Brief an das französische Gesundheits­ministerium bezüglich Covid19 vom „größten Gesundheitsbetrug des 21. Jahrhunderts“. Die Gefährlichkeit des Virus für die Allgemeinbevölkerung liege im Bereich der Influenza und die Folgen des Lockdowns seien gefährlicher als das Virus selbst.
  • In Frankreich wurde im Rahmen einer nachträglichen Untersuchung bekannt, dass der erste Covid19-positive Patient bereits Ende Dezember 2019 und damit einen Monat früher als bisher angenommen behandelt wurde. Der Mann wurde damals wegen einer scheinbar grippebedingten Lungenentzündung behandelt. Dieser Fall zeigt, dass die neuen Coronaviren entweder bereits früher als angenommen in Europa waren, oder dass sie nicht so neu sind wie angenommen, oder dass es sich um ein falsches positives Testresultat handelt. Zudem ist nicht klar, ob der derweil wieder gesunde Mann nun an Grippe- oder an Coronaviren oder an beiden erkrankt war.
  • Der Exekutivdirektor der WHO nannte Schweden zuletzt ein „Vorbild“ für den Umgang mit Covid19. Schweden habe seine Gesundheitspolitik erfolgreich und „in Partnerschaft mit der Bevölkerung“ umgesetzt. Zuvor wurde Schweden während Wochen von ausländischen Medien und Politikern für seinen entspannten Umgang mit Covid19 heftig kritisiert.
  • Weißrussland, das von allen europäischen Ländern am wenigsten Maßnahmen gegen Covid19 ergriff und selbst Sportturniere und andere Großveranstaltungen nicht absagte, zählt nach über zwei Monaten erst 103 testpositive oder vermutete Covid19-Todesfälle. Der weißrussiche Langzeit-Präsident Lukashenko nannte Corona eine „Psychose“.
  • Eine umfangreiche Literaturauswertung durch einen kanadischen Forscher ergab, dass Atemschutzmasken keinen nachweisbaren Schutz gegen Erkältungen und Influenza bieten.
  • Ein Schweizer Chefarzt für Psychiatrie rechnet aufgrund des Lockdowns und der Arbeitslosigkeit mit einer starken Zunahme an psychischen Problemen und über 10,000 Suiziden weltweit.
  • Die sogenannte Reproduktionszahl, die die Weiterverbreitung von Covid angibt, wird zunehmend zum Politikum. An der Realität ändert das jedoch nichts: Der Höhepunkt der Ausbreitung war in den meisten Ländern bereits vor dem Lockdown erreicht und die Reproduktionszahl fiel durch simple Alltags- und Hygienemaßnahmen auf oder unter den stabilen Wert von eins. Der Lockdown war epidemiologisch mithin unnötig und unsinnig.
  • Das Krankheitsbild und die Risikogruppen von Covid19-Coronaviren dürften mit der Nutzung des sogenannten ACE2-Zellrezeptors zusammenhängen, der in den Bronchien und Lungen, aber auch in Blutgefäßen, dem Darm und Nieren vorkommt. Allerdings nutzen auch andere Coronaviren wie insbesondere das Erkältungsvirus HCoV-NL63 den ACE2-Rezeptor. Einige Forscher rechnen deshalb damit, dass die Covid19-Coronaviren mittelfristig zu gewöhnlichen gemeinschaftlichen Corona-Erkältungsviren werden.
  • Die genaue Herkunft des neuen Coronavirus ist weiterhin unklar. Am naheliegendsten ist eine natürliche Übertragung oder Mutation, wie sie häufig vorkommt. Es ist indes richtig, dass das virologische Labor in Wuhan im Rahmen eines von den USA mitfinanzierten Forschungs­programms Coronaviren aus Fledermäusen untersuchte und dabei auch die Übertragbarkeit auf andere Säugetiere prüfte, was von einigen Forschern seit Jahren als zu riskant kritisiert wurde. Die Leiterin des Labors erklärte indes, das neue Virus entspreche nicht den im Labor untersuchten Coronaviren. Frühere Gerüchte bezüglich „Biowaffen“ oder „HIV-Sequenzen“ sind angesichts der relativen Harmlosigkeit des Coronavirus indes als Desinformation anzusehen.
Pflegeheime
Pflegeheime spielen eine absolute Schlüsselrolle in der aktuellen Corona-Situation. In den meisten westlichen Ländern ereigneten sich 30% bis 70% aller Todesfälle „im Zusammenhang mit Covid“ in Pflegeheimen (in einzelnen Regionen sogar bis zu 90%). Auch aus Norditalien ist bekannt, dass die dortige Krise durch einen panikbedingten Zusammenbruch der Alterspflege begann.
Pflegeheime erfordern einen gezielten Schutz und profitieren nicht von einem allgemeinen Lockdown der Gesellschaft. Betrachtet man nur die Todesfälle in der Allgemeinbevölkerung, so liegen diese in den meisten Ländern im Rahmen einer gewöhnlichen oder sogar milden Grippewelle.
In vielen Fällen ist zudem nicht klar, woran die Menschen in den Pflegeheimen wirklich starben, d.h. ob an Covid19 oder an Stress, Angst und Einsamkeit. Aus Belgien ist beispielsweise bekannt, dass ca. 94% aller Todesfälle in Pflegeheimen ungetestete „Verdachtsfälle“ sind.
Eine neue Analyse der französischen Statistiken zeigt zudem Folgendes: Sobald es in einem Pflegeheim einen „Verdachtsfall“ gibt (z.B. durch Husten), gelten alle Todesfälle als „Covid19-Verdachtsfälle“, und sobald es in einem Pflegeheim einen „bestätigten Fall“ gibt (selbst wenn symptomlos), gelten alle Todesfälle als „bestätigte Covid19-Todesfälle“.
Ein Bericht aus Deutschland beschreibt eindringlich, unter welch extremen Bedingungen hundert­tausende Patienten in Alters- und Pflegeheimen in den vergangenen Wochen leben mussten, und zwar oftmals auch gegen ihren Willen. Viele der Patienten durften ihr Zimmer kaum mehr verlassen, durften nicht mehr an die frische Luft und keinen Besuch von Angehörigen empfangen.
In mehreren Pflegeheimen kam es aufgrund des fehleranfälligen PCR-Virentests zudem zu folgenreichen Fehlalarmen. In einem kanadischen Pflegeheim flüchteten die Mitarbeiter aus Angst vor dem Coronavirus, sodass in der Folge 31 Menschen mangels Pflege verstarben.
Der frühere New York Times Journalist und Corona-Kritiker Alex Berenson schreibt dazu auf Twitter: „Let’s be clear: the fact the nursing home deaths are not front and center every day in elite media coverage of #COVID tells you everything you need to know about the media’s priority – which is instilling panic (and punishing Trump), not driving good health policy.“
Zur Analyse: Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence (LTC Covid, Mai 2020)


Großbritannien
  • Die kumulierte Gesamtsterblichkeit in Großbritannien liegt derzeit im Bereich der fünf stärksten Grippewellen der letzten 25 Jahre. Der Höhepunkt der täglichen Todesfälle in Krankenhäusern war bereits am 8. April erreicht (siehe Grafik unten).
  • Neue statistische Daten zeigen, dass Mitte April von ca. 12.000 zusätzlichen Todesfällen ca. 9000 „im Zusammenhang mit Covid“ waren (inkl. „Verdachtsfälle“), aber ca. 3000 „nicht im Zusammenhang mit Covid“. Zudem seien von den insgesamt ca. 7300 Todesfällen in Pflegeheimen nur ca. 2000 „im Zusammenhang mit Covid“ erfolgt. Sowohl bei den „Covid19-Todesfällen“ als auch bei den Nicht-Covid19-Todesfällen ist oftmals unklar, woran diese Menschen wirklich starben. Der Verband der britischen Pathologen hat deshalb einen „systematischen Review der wirklichen Todesursachen“ gefordert.
  • Die zusätzlich erichteten temporären Krankenhäuser blieben bisher größtenteils leer. Ein ähnliches Bild zeigte sich zuvor bereits in China, den USA und anderen Ländern.
  • Ende April wurde bekannt, dass der Lockdown offenbar nicht, wie offiziell dargestellt, allein von einer wissenschaftlichen Kommission empfohlen wurde, sondern dass ein hoher Regierungs­berater die Wissenschaftler zur Unterstützung des Lockdowns bewegte.

Vereinigte Staaten
  • Der neueste Bericht der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigt, dass die Covid19-Hospitali­sierungs­rate bei den über 65-Jährigen im Bereich starker Grippewellen liegt. Bei den 18- bis 64-Jährigen liegt sie etwas darüber, bei den unter 18-Jährigen liegt sie deutlich darunter.
  • Video: Eine Krankenschwester aus New York City erklärte in einem dramatischen Beitrag, New York würde die Covid19-Patienten „umbringen“, in dem sie an invasive Beatmungs­maschinen angeschlossen und ihre Lungen dadurch zerstört werden. Die Verwendung der invasiven Beatmungs­maschinen (statt einfache Beatmungsmasken) geschehe „aus Angst vor einer Verbreitung des Virus“. Es sei „ein Horrorfilm“, „nicht wegen der Krankheit, sondern wegen der Art, wie damit umgegangen wird“. Fachleute haben bereits seit März vor der Intubation von Covid19-Patienten gewarnt.
  • Dr. Daniel Murphy, der Leiter der Notfallmedizin eines stark betroffenen Krankenhauses in New York City, empfiehlt eine rasche Beendigung des Lockdowns. Die Covid19-Welle habe bereits am 7. April ihren Höhepunkt erreicht. Covid19 sei eine ernste Angelegenheit, aber die Angst davor sei übertrieben, da die große Mehrheit der Bevölkerung höchtens mild erkranke. Seine größte Sorge sei nun der starke Rückgang der Versorgung von Notfallpatienten und Kindern durch den Lockdown und die verbreitete Angst in der Bevölkerung.
  • Video: Die konservative Enthüllungsplattform Project Veritas sprach mit Chefs von New Yorker Bestattungs­unter­nehmen, die erklärten, dass derzeit „auf alle Totenscheine“ (von Verdachts­fällen) Covid geschrieben werde, egal ob es einen Test gab oder nicht. Viele Menschen würden derzeit zuhause sterben, und oft werde die Todesursache gar nicht mehr überprüft. Die Covid19-Statistiken würden aus politischen oder finanziellen Gründen aufgeblasen.
  • Der Direktor des Gesundheitsdepartements von Illinois bestätigte, dass auch todkranke Menschen, die eindeutig an einer anderen Ursache sterben, aber vor oder nach dem Tod positiv auf Covid19-Viren getestet werden, als Covid19-Todesfälle erfasst werden.
  • In den USA haben aufgrund des Lockdowns bis Ende April bereits 30 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt – das sind deutlich mehr, als die Internationale Arbeitsagentur ILO ursprünglich für die ganze Welte annahm.
  • Tesla-Chef Elon Musk bezeichnete die Ausgangssperren in Kalifornien als „faschistisch“. Die „gewaltsame Inhaftierung“ von Menschen in ihren Häusern verstoße gegen all ihre verfassungs­mäßigen Rechte, erklärte Musk in einer Telefonkonferenz.
  • Video: In den USA wurde eine Mutter zuhause von der Polizei konfrontiert, weil ihre Kinder unerlaubterweise mit den Nachbarkindern gespielt haben.
  • Video: US-Medien wurden Ende April bei der teilweisen Inszenierung eines Protests von Pflegemitarbeitern gegen Anti-Lockdown-Demonstranten erwischt. (Mehr dazu).
Schweiz
  • Die kumulierten Todesfälle seit Anfang Jahr liegen in der Schweiz weiterhin im Bereich einer üblichen Grippewelle und weit unter der starken Grippewelle von 2015 (siehe Grafik unten). Rund 50% der Todesfälle erfolgten in Alters- und Pflegeheimen.
  • Die Schweizer Regierung plant, die aktuellen Corona-Notverordnungen in ein permanentes dringliches Bundesgesetz zu überführen. Die meisten Schweizer Medien haben über diese folgenreiche Ankündigung nicht oder nur am Rande berichtet.
  • Die Schweizer Armee begann mit der Testung einer App zur Kontaktverfolgung, die ab dem 11. Mai in Zusammenarbeit mit Google und Apple eingeführt werden soll. Ein Schweizer „Datenschützer“ erklärte derweil: „Wenn die Contact-Tracing-App geeignet und erforderlich ist, braucht es keine Freiwilligkeit“.
  • Auf dem Schweizer Bundesplatz in Bern kam es zu verschiedenen Mahnwachen mit rund 400 Teilnehmern, die sich gegen Einschränkungen der Verfassungsrechte aussprachen. Die Kundgebungen wurde jeweils von der Polizei geräumt.
  • Im Rahmen von Covid19 kam nicht die seit langem bestehende Schweizer Pandemie-Kommission zum Einsatz, sondern eine eigens gegründete „Covid-19 Task Force“, deren Mitglieder teilweise Interessenskonflikte im Bereich der Pharmazie aufweisen.
  • Video: „Gehört der Bundesrat ins Gefängnis?“ Der Schweizer Journalist Reto Brennwald interviewte den Unternehmer Daniel Stricker, der Mitte März für einige Wochen aus der Schweiz nach Schweden flüchtete und die Corona-Politik des Schweizer Bundesrates stark kritisiert.
  • Eine Schweizer Pflegefachfrau hat einen vielbeachteten Beitrag zur aktuellen Situation verfasst. Sie erklärt, dass die Schweizer Krankenhäuser weitgehend leer blieben und teilweise Kurzarbeit anmelden mussten. Es sei zudem sehr ungewöhnlich, über 80-jährige Menschen wegen Grippe oder Lungenentzündung auf die Intensivstation zu verlegen, wo sie dann einsam statt im Kreise ihrer Familie sterben müssen. Würde man dies tun, wären die Intensivstationen fast jeden Winter überlastet. Die Pflegefachfrau kritisiert, dass die meisten Medien die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse zur eher geringen Gefahr durch Covid19 nicht ausreichend thematisiert haben.

Deutschland und Österreich
  • Laut einem geleakten Protokoll der österreichischen Corona-Taskforce soll Kanzler Kurz im März gefordert haben, dass die Bevölkerung „mehr Angst“ vor einer Ansteckung oder dem Tod der Eltern oder Großeltern haben müsse. Bereits zuvor wurde ein Strategiepapier des deutschen Bundes­­innen­­mini­steriums bekannt, das ebenfalls eine pychologische Angstkampagne forderte, die von Politik und Medien tatsächlich auch umgesetzt wurde. Rückblickend stellt sich die Frage, wieviele Menschen an den Folgen dieser weitgehend unbegründeten Angst gestorben sind.
  • Ein Offener Brief mit bereits rund 5000 Unterschriften von Menschen über 64 Jahren fordert: „Corona: Schützen Sie uns Ältere nicht um diesen Preis! Selbstbestimmt altern und sterben!“ Für den Schutz einer Risikogruppe dürften nicht die Grundrechte der gesamten Gesellschaft außer Kraft gesetzt werden, argumentieren die Autoren.
  • In Österreich (und womöglich auch in anderen Ländern) ist ein Kuss unter Verliebten, aber nicht zusammenlebenden Menschen weiterhin verboten. Dies gelte sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den eigenen vier Wänden, erklärte der österreichische Gesundheitsminister.
  • Eine deutsche Rechtsanwältin klagt derzeit vor mehreren Gerichten gegen die eingeführten Corona-Maßnahmen, da diese „eklatant verfassungswidrig“ seien.
  • Videos: In Deutschland kam es zuletzt zu teilweise erheblichen Übergriffen durch die Polizei. Eine junge Frau wurde beim Einkaufen von mehreren Polizisten auf rabiate Weise verhaftet, da sie einer Polizistin offenbar „20cm zu nahe gekommen sei“. Eine andere Frau wurde von der Polizei auf einer Kundgebung angewiesen, das deutsche Grundgesetz nicht vor der Brust zu halten, da dies eine „unerlaubte politische Botschaft“ sei. Auch der Organisator einer friedlichen Kundgebung in Berlin wurde auf eher brachiale Weise verhaftet. Selbst ältere Frauen wurden auf unverhältnismäßige Weise festgenommen. (Vorsicht: Verstörende Bilder von Polizeigewalt).
Weitere Meldungen
  • Die Chefin von Youtube erklärte Ende April in einem Interview, dass Videobeiträge zum Coronavirus, die den Vorgaben der WHO oder der nationalen Gesundheitsbehörden widersprechen, entfernt werden. So wurde beispielsweise das kritische Video der beiden kalifornischen Notfallärzte mit über fünf Millionen Ansichten gelöscht. Ebenso wurde das weiter oben verlinkte Interview mit Professor Sucharit Bhakdi von Youtube zeitweise entfernt.
  • Im US-Magazin The Atlantic verfassten zwei Rechtsprofessoren einen Beitrag mit dem Titel: „Internet Speech Will Never Go Back to Normal. In the debate over freedom versus control of the global network, China was largely correct, and the U.S. was wrong.“
  • Peter Hitchens: We’re destroying the nation’s wealth – and the health of millions „If you don’t defend your most basic freedom, the one to go lawfully where you wish when you wish, then you will lose it for ever. And that is not all you will lose. Look at the censorship of the internet, spreading like a great dark blot, the death of Parliament, the conversion of the police into a state militia.“
  • Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer und einer der einflussreichsten Medienmanager Deutschlands, fordert im Zuge der Corona-Krise eine „Abkopplung von China“ und eine Stärkung des transatlantischen Bündnisses mit den USA.
  • Washington Post: „The last time the government sought a ‘warp speed’ vaccine, it was a fiasco“. Die Schweinegrippe-Express-Impfung von 1976 führte zu Lähmungen und Todesfällen.
  • Rückblick: Woodstock Occurred in the Middle of a Pandemic. Zum vergleichsweise entspannten Umgang mit der weltweiten Grippepandemie von 1968. (Mehr dazu).
Covid-19 und die Medien
Viele Menschen sind erstaunt und irritiert über die unseriöse und oftmals angstverstärkende Berichterstattung vieler Medien. Es handelt sich dabei offenkundig nicht um eine „gewöhnliche Berichterstattung“, sondern um klassische und massive Propaganda, wie sie üblicherweise im Zusammenhang mit Angriffskriegen oder angeblichem Terrorismus zum Einsatz kommt.
SPR hat die Mediennetzwerke, die für die Verbreitung solcher Propaganda zuständig sind, in früheren Infografiken für die USA, für Deutschland und für die Schweiz dargestellt. Auch das Internetlexikon Wikipedia ist ein integraler Bestandteil dieser geopolitisch-medialen Netzwerke.
In einem Mediennavigator für englische Medien und für deutsche Medien wurde die politische und geopolitische Ausrichtung verschiedener Medien dargestellt. Diese Medien-Navigatoren können auch bezüglich Covid19-Bericht­erstattung eine erste Orientierungshilfe bieten.
Covid-19 und Massenüberwachung
Die bei weitem bedeutendste und aus zivilgesellschaftlicher Sicht gefährlichste Entwicklung in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist der politische Versuch, die Massenüberwachung und Kontrolle der Gesellschaft massiv auszubauen. NSA-Whistleblower Edward Snowden warnte in diesem Zusammenhang vor der Entstehung einer „Architektur der Unterdrückung“.
Das grippeähnliche Coronavirus dient dabei als Anlass oder als Vorwand für die Einführung von strategischen Maßnahmen zur erweiterten Kontrolle einer zunehmend unruhigen Bevölkerung. Zu den wichtigsten derzeit diskutierten Instrumenten in diesem Zusammenhang gehören:
  1. Die Einführung von Applikationen zur gesamtgesellschaftlichen Kontaktverfolgung
  2. Der Aufbau von Einheiten zur Durchsetzung der Verfolgung und Isolierung von Bürgern
  3. Die Einführung von digitalen biometrischen Ausweisen, über die die Teilnahme an gesellschaftlichen und beruflichen Aktivitäten kontrolliert und reguliert werden kann.
  4. Die erweiterte Kontrolle von Reiseverkehr und Zahlungsverkehr (Bargeldabschaffung).
  5. Die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen für einen Zugriff und Eingriff in die biologischen Systeme der Bürger durch Regierungen oder Konzerne (durch sog. „Pflichtimpfungen“).
In den USA hat im April der ehemalige US-Präsident Bill Clinton die Einführung eines nationalen Netzwerks von „Kontaktverfolgern“ mit Gouverneuren verschiedener Bundesstaaten diskutiert. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, kündigte daraufhin an, zusammen mit dem Milliardär und ehemaligen Bürgermeister von New York City, Michael Bloomberg, eine „Kontaktverfolgungs-Armee“ mit bis zu 17,000 Kontaktverfolgern für New York aufzubauen.
In Großbritannien und vielen weiteren Ländern wird derweil von Regierungen die Einführung biometrischer „Immunitätsausweise“ gefordert und als angeblich „einziger Ausweg“ aus dem primär politisch motivierten Lockdown dargestellt. Das britische Tony Blair Insitute forderte den „Ausbau der technologischen Überwachung“, um „das Coronavirus zu bekämpfen“.
In den USA soll das Silicon Valley Datenanalyse-Unternehmen Palantir eine Schlüsselrolle beim Aufbau der Datenplattform zur Überwachung der (bereits abklingenden) Ausbreitung des Coronavirus spielen. Palantir ist bekannt für seine Informatikprojekte mit Geheimdiensten und dem Militär und wurde von US-Milliardär und Trump-Unterstützer Peter Thiel gegründet.
In Israel wird die Kontaktüberwachung der Zivilbevölkerung durch den Inlandsgeheimdienst Shin Bet durchgeführt auf Basis einer Software der NSO Group, die bekannt ist für ihre weltweit zur Überwachung von Aktivisten und Menschenrechtlern genutzten Spionageprogramme.
Länder wie Russland und China möchten die Überwachung der Bevölkerung im Zuge von „Corona“ ebenfalls massiv ausbauen, werden dies aber vermutlich unabhängig von den USA tun.
Die Idee, dass eine Pandemie für den Ausbau von Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung genutzt werden kann, ist nicht neu: Bereits 2010 beschrieb die amerikanische Rockefeller Foundation in einem Bericht zu technologischen und gesellschaftlichen Zukunftsentwicklungen ein „Lock Step Szenario“, in dem die heutigen Entwicklungen überraschend präzise antizipiert wurden (ab Seite 18). Das Szenario war damals als eine Art autoritärer „worst case“ gedacht.
Über 500 Wissenschaftler haben derweil in einem Offenen Brief vor einer „beispiellosen Überwachung der Gesellschaft“ durch Applikationen zur Kontaktverfolgung gewarnt.
Auch das sogenannte Center for Health Security der Johns Hopkins Universität, das im Zentrum des Covid19-Pandemie-Managements steht und durch seine irreführenden Darstellungen stark zur weltweiten Eskalation beitrug, ist sehr eng mit dem US-Sicherheitsapparat verbunden und war bereits in dessen frühere Simulationen und Operationen involviert (Deutsche Übersetzung).
Generell ist die Kooperation mit privaten Akteuren zur Erreichung geostrategischer Ziele kein neues oder ungewöhnliches Phänomen in der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik.
Microsoft-Gründer Bill Gates, der wichtigste private Sponsor von WHO, Impf­stoff­industrie und Biometrie-Projekten, finanzierte z.B. bereits 2003 ein Global Health Program des US Council on Foreign Relations, bei dem es um die Frage geht, wie Gesundheitspolitik die Geopolitik beeinflusst und umgekehrt für die Erreichung geostrategischer Ziele genutzt werden kann.

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