Sonntag, 29. März 2020

Sammlung


Prof. Sucharit Bhakdi, Offener Brief an die Bundeskanzelerin, 15 Minuten

Swiss Propaganda Research

https://swprs.org/corona-medien-propaganda/
Publiziert: 19. März 2020; Sprachen: DE, EN, HU, RU
Auch in der aktuellen Situation gilt die alte und bewährte Propaganda-Regel: Je weniger bekannt ist, desto mehr wird spekuliert. Für aufmerksame Leser bietet dies hingegen eine Möglichkeit, die Seriosität und Ausrichtung der verschiedenen Medien und Autoren einzuschätzen.

Man beobachte etwa:
  •  Welche Medien zählen bloß testpositive Fall- und Todeszahlen hoch, ohne zu fragen, woran diese Personen denn erkrankt oder gestorben sind?
  • Welche Medien bringen Schlagzeilen wie »21-jähriger Fußballtrainer stirbt an Coronavirus«, und erwähnen erst im letzten Satz, dass er eine unerkannte Leukämie hatte?
  • Welche Medien thematisieren die Frage der sogenannten Übersterblichkeit, die noch immer in allen Ländern und Altersgruppen im Normalbereich oder darunter liegt?
  • Welche Medien fragen, wieviele Intensivpatienten mit einer unerwarteten Lungen­entzündung hinzukommen, und was deren Alters- und Gesundheitsprofil ist?
  •  Welche Medien prüfen, ob die Anzahl der testpositiven Personen lediglich proportional zur Anzahl der durchgeführten Tests steigt – und damit prozentual konstant bleibt?
  • Welche Medien bevorzugen angsteinflößende Bilder von Viren, Schutzanzügen und Särgen, statt konkrete Daten, Fakten und Hintergründe?
  • Welche Medien besprechen die bekannten Probleme mit Virentests im Allgemeinen und die fehlende klinische Validierung des aktuell verwendeten Tests im Besonderen?
  • Welche Medien beleuchten die problematische Rolle, die die WHO in früheren Fällen spielte?
  • Welche Medien versuchen einen politischen oder geopolitischen Spin einzubringen?
  • Welche Medien sprechen noch immer von »Biowaffen«, obschon dieses Szenario angesichts von kaum spektakulären Sterberaten und Sterbeprofilen längst ausgeschloßen werden kann?
Die Biowaffen-Hypothese, die seit bald vierzig Jahren bei jeder Gelegenheit lanciert wird, hat primär eine geopolitische und psychologische Funktion. (Siehe auch: History of Biological Warfare) Kurz gesagt: Jeder, der einfach Exponentialkurven mit der Anzahl der testpositiven Personen oder Verstorbenen zeigt, täuscht den Leser (oder wurde selbst getäuscht). In der aktuellen Situation ist nur jenen zu vertrauen, die die wirklichen Fragen stellen. Und das tun nicht viele.
Von SPR befragte medizinische und militärische Fachleute empfehlen, drei mögliche Szenarien im Hinterkopf zu behalten, wenn die derzeitigen Entwicklungen analysiert werden (»die drei P«):
  •     Eine Pandemie durch ein gefährliches Virus
  •     Eine medial induzierte Massenpsychose
  •     Eine potentielle Psychologische Operation
Als Beispiel für rezente Psychologische Operationen werden die mehrfach inszenierten Chemie­waffen­angriffe im Syrienkrieg genannt, die seit 2019 durch Whistleblower der OPCW und weitere Fachleute aufgedeckt wurden, was klassische Medien indes weitgehend ignorierten.
NSA-Whistleblower Edward Snowden warnte bereits, dass die berichtete Corona-Krise für einen massiven Ausbau der weltweiten Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen genutzt werde, die danach nicht mehr abgebaut würden. Der in Frankreich lebende, argentinische Virologe Pablo Goldschmidt spricht von einem „globalen Medienterror“ und „totalitären Maßnahmen“.

Der Schweizer Arzt
30. März 2020
  • in Deutschland können einige Kliniken keine Patienten mehr annehmen. Dies jedoch nicht, weil es zuviele Patienten oder zuwenige Betten gäbe, sondern weil das Pflegepersonal positiv getestet wurde – obschon es in den meisten Fällen kaum Symptome zeigen dürfte. Hier wird erneut deutlich, wie und warum das Gesundheitssystem paralysiert wird.
  • In einem deutschen Alters- und Pflegeheim für hochgradig demente Menschen sind 15 testpositive Menschen verstorben: „Überraschend viele Menschen seien verstorben, ohne dass sie Symptome von Corona gezeigt hätten.“
    Ein deutscher Facharzt schreibt uns dazu: „Aus meiner ärztlichen Sicht spricht einiges dafür, dass einige dieser Menschen möglicherweise an den Folgen der Maßnahmen gestorben sind. Demente Menschen geraten in Hochstress, wenn sich Entscheidendes an ihrem Alltag ändert: Isolation, kein Körperkontakt, evtl. vermummte PflegerInnen.“
  • Das Schweizer Inselspital in Bern habe laut einem Pharmakologen wegen der Angst vor Covid19 Personal zwangsbeurlaubt, Therapien gestoppt und OPs verschoben.
    Professor Gérard Krause, Abteilungsleiter Epidemiologie am deutschen Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, warnt im deutschen ZDF davor, dass die Anti-Corona-Maßnahmen „zu mehr Toten führen könnten als das Virus selbst“.
  • Verschiedene Medien berichteten, dass in Italien bereits über 40 Ärzte „während der Corona-Krise“ verstorben seien. Ein Blick auf die entsprechende Liste zeigt indes, dass es sich bei den verstorbenen Ärzten ganz überwiegend um längst pensionierte Doktoren aller möglichen Fachrichtungen handelt, darunter 90-jährige Psychiater und Kinderärzte, die größtenteils an natürlichen Ursachen verstorben sein dürften.
  •  Eine umfangreiche Untersuchung in Island bestätigt, dass 50% aller testpositiven Personen „keiner­lei Symptome“ zeigen. Auch laut den isländischen Daten liegt die Sterblichkeit von Covid19 im Promille­bereich, d.h. im Bereich der Grippe oder darunter. 
  • Der britische Daily Mail Journalist Peter Hitchens schreibt, „Es gibt deutliche Evidenz, dass diese große Panik dumm ist. Aber unsere Freiheiten sind noch immer beschränkt und unsere Wirtschaft gebrochen.“ Hitchens macht darauf aufmerksam, dass in Teilen Großbritanniens Polizeidrohnen „nicht-essentielle“ Spaziergänge von Menschen in der Natur überwachen und melden. Teilweise werden die Menschen von Polizeidrohnen per Lautsprecher aufgefordert, nach Hause zu gehen, „um Leben zu retten.“
  • In mehreren Ländern mehren sich im Zusammenhang mit Covid19 die Anzeichen, dass „die Behandlung schlimmer als die Erkrankung“ sein könnte.
    Dabei geht es einerseits um das Risiko von sogenannten nosokomialen Infektionen, das heißt Infektionen, die sich der womöglich nur leicht erkrankte Patient erst im Krankenhaus zuzieht. Für Europa wird mit 2.5 Millionen nosokomialen Infektionen und 50.000 damit verbundenen Todesfällen pro Jahr gerechnet. Selbst auf deutschen Intensivstationen erleiden rund 15% der Patienten eine nosokomiale Infektion, darunter auch Lungenentzündungen bei künstlicher Beatmung. Ein besonderes Problem sind überdies die zunehmend antibiotikaresistenten Keime in Krankenhäusern.
    Ein weiterer Aspekt sind die sicherlich gutgemeinten, aber teilweise sehr aggressiven Behandlungs­methoden, die bei Covid19-Erkrankten vermehrt zum Einsatz kommen. Hierzu zählt insbesondere die Verabreichung von Steroiden, Antibiotika und anti-viralen Medikamenten (oder eine Kombination davon). Bereits bei der Behandlung von SARS-1 Patienten zeigte sich, dass das Erebnis mit einer solchen Behandlung oft schlechter und tödlicher war, als ohne eine solche Behandlung. 

Robert-Koch-Institut

GrippeWeb-Wochenbericht Kalenderwoche 11(09.03.–15.03.2020), Datenstand: 17.03.2020
Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzte Rate von Personen mit einer neu aufgetretenen akuten Atemwegserkrankung (ARE, mit Fieber oder ohne Fieber) ist in der 11. Kalenderwoche (09.03. –15.03.2020) im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen (7,4%; Vorwoche: 6,7%). Die Rate der grippe-ähnlichen Erkrankungen (ILI, definiert als ARE mit Fieber) ist im Vergleich zur Vorwoche gesunken (1,4%; Vorwoche: 1,9%).




Corona-Hysterie geht zu weit!

 Von Alexander Bischoff

Leipzig - Ausgangsbeschränkungen, Kontaktsperren, wirtschaftlicher Stillstand - was unserer Gesellschaft im Kampf gegen das Coronavirus alles zugemutet wird, ist schon gewaltig. Mit der Einstellung von Krebsvorsorgeuntersuchungen geht die Politik jetzt aber eindeutig zu weit, meint TAG24-Redakteur Alexander Bischoff.
Ab Montag und bis Ende April werden Mammographie-Screenings ausgesetzt, obwohl diese wichtig für die Brustkrebsvorsorge sind.
In Sachsen und den meisten anderen Bundesländern werden ab sofort Mammographie-Screenings ausgesetzt (TAG24 berichtete) - bis Ende April. Die gleichen Politiker und Ärztefunktionäre, die uns bis vor kurzem noch gebetsmühlenartig predigten, wie wichtig Brustkrebsvorsorge ist, halten diese jetzt plötzlich für nicht mehr dringend notwendig.
Wegen der Angst vor einer Virusinfektion, die in den allermeisten Fällen ohne oder mit nur leichten Grippesymptomen verläuft.
Wie weit soll dieser Corona-Irrsinn eigentlich noch gehen? Werden als nächstes Darm- und Prostatakrebsvorsorgeuntersuchungen ausgesetzt? Fällt bald auch das Hautkrebsscreening der Corona-Hysterie zum Opfer?
Wissen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und seine virologischen Berater eigentlich, was sie hier gerade anrichten? Was es mit einer Frau macht, die nach einem unklaren Tast- oder Sonographiebefund keinen zeitnahen Mammographie-Termin bekommt? Das bedeutet wochenlang quälende Ungewissheit, eine psychische Ausnahmesituation!
Der Focus der deutschen Gesundheitspolitik verengt sich momentan in fataler Weise auf Covid-19.
Doch liebe Politiker, Ihr habt nicht nur die Verantwortung für die wenigen, die daran schwer erkranken und eventuell versterben werden. Ihr habt auch eine Verantwortung für die vielen, deren Gesundheit Ihr mit euren aktuellen Entscheidungen gefährdet!
Die Angst vor dem Coronavirus und seiner Ausbreitung sei weit überzogen, erklärte der Göttinger Angstforscher Professor Borwin Bandelow jüngst in der "Ärztezeitung". Es besitze in etwa die gleiche Gefährlichkeit wie Influenza, stellte der Hamburger Immunologe Professor Stefan Hockertz in einem viel beachteten Interview mit dem Berliner Radiosender "rs2" klar.
Apropos Influenza: Laut dem am Freitag veröffentlichten Influenzabericht der Sächsischen Landesuntersuchungsanstalt gab es in der aktuellen Grippesaison im Freistaat bislang 20.033 Influenza-Infektionen, an denen 40 Menschen starben. Reaktionen darauf aus der Politik? Keine!
Auch als in der Grippe-Saison 2017/18 in Deutschland 25.100 Menschen an Influenza verstarben, kam es nicht annähernd zu derartigen Eingriffen in die Grundrechte. Geschweige denn, dass die Politik damals Krebsvorsorge-Untersuchungen ausgesetzt hätte.
Es wird Zeit, dass die Politik wieder mit Augenmaß handelt und nicht blind und bedingungslos einzelnen Virologen folgt. Der Schaden, der diesem Land inzwischen zugefügt wird, ist größer, als ihn das Coronavirus je anrichten könnte.


Interview mit Angstforscher Borwin Bandelow

„Die Angst vor dem Coronavirus ist weit überzogen“



Der Göttinger Angstforscher und Psychiater Prof. Dr. Borwin Bandelow meint, die Angst vor dem Virus macht es größer, als es ist. Ärzte sollten aus ihrer Kompetenz heraus Sicherheit ausstrahlen.
Von Christian Beneker Veröffentlicht: 26.03.2020,

 Ärzte Zeitung: Herr Professor Bandelow, wie viel an der Corona-Krise ist Angst und wie viel ist Corona?

Prof. Dr. Borwin Bandelow: Das ist in Prozentzahlen schwer zu sagen. Ich glaube aber, die Angst vor dem Virus und seiner Ausbreitung ist weit überzogen. Ich will die Krankheit nicht verharmlosen, es sterben ja auch Menschen daran. Aber mit dem Corona-Virus ist es aus meiner Sicht wie immer: Die Menschen bekommen Angst, weil sie einer neuen, großen und unbeherrschbaren Gefahr gegenüberstehen. Davor haben Menschen mehr Angst als vor bekannten Gefahren. Wir wissen zum Beispiel, dass jährlich 15.000 Menschen durch Krankenhauskeime sterben und 9000 durch Haushaltsunfälle und 25.000 starben 2017 durch die Grippe – ohne dass Panik ausgebrochen wäre.
 Aber die drohende Überforderung des Gesundheitssystems ist ja real, wenn man die Zahlen des RKI hört. Kein Grund für Befürchtungen?

Es geht darum, wie diese Zahlen eingeordnet werden. So haben wir Menschen ein entwicklungsgeschichtlich relativ junges Frontalhirn, das Fakten ordnet und verarbeitet. Und wir haben ein Angsthirn im Hirnstamm, das entwicklungsgeschichtlich sehr alt ist. Wenn nun eine neue Gefahr auftritt, wie das Corona-Virus, dann kann das Angsthirn nichts damit anfangen, wenn ihm das Frontalhirn vorrechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Corona-Infektion zu sterben, doch sehr gering ist. Darum reagiert das Angsthirn instinktiv mit Angst und Flucht.

Warum vertrauen Menschen mehr ihrem Hirnstamm als ihrer nüchternen Vernunft?

Die Entscheidungen des Hirnstamms orientieren sich immer schon am Überleben. Und das Überleben geht vor. So gesehen sind Menschen wie Tiere. Auch sie reagieren auf die Entscheidungen des Hirnstamms. Das Abwägen von Fakten kennt das Angstsystem nicht. Für den Instinkt geht es sofort um Leben und Tod.

Das ist ja im Hinblick auf den Umgang mit der Corona-Krise eine ernüchternde Aussage: Die Echse in uns hat das Ruder übernommen. Da verpuffen natürlich die Appelle an die Vernunft, zum Beispiel Hamsterkäufe zu unterlassen.

Das stimmt. Die Vernunft einer Frau Merkel kommt im Frontalhirn an, dringt aber meist nicht durch zum Hirnstamm der Fernsehzuschauer.

Haben die Deutschen mit ihrer „German Angst“ größere Befürchtungen als die Menschen anderer Nationen?

Menschen im Norden haben generell mehr Angst, vielleicht kommt das daher, dass man früher in den harten Wintern vorausschauend denken und Nahrungsmittel hamstern musste. Die ängstlichen Bedenkenträger haben dies getan und überlebt, während die Sorglosen im Norden ausstarben. Wir sind die Nachfahren der Ängstlichen von damals; da Ängste sich vererben, haben wir heute noch das Hamster-Gen. Was auch das unvernünftige Horten von Lebensmitteln erklärt.