Sonntag, 21. Oktober 2018

Museen

Nach dem Lesekreis gestern holte A mich ab und wir fuhren zu einer Veranstaltung im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke zu einer Musikperformance:
Archäologie der Klänge & Klang der Stille - Wandelkonzert mit Echtzeithalle, Autorenensemble und Helmholtzensemble
Acht MusikerInnen tauchen die sonst so stillen Museumshallen mit Computermusik und vier akustischen Instrumenten (Klavier, Kontrabass, Horn und Akkordeon) in eine „Archäologie der Klänge“. Sie interpretieren gemeinsam jeweils eine Figur. Die BesucherInnen wandeln zwischen den Abgüssen und den MusikernInnen umher und nähern sich so den einzelnen Klängen. Die Statuen, wie der mit den Schlangen ringende Laokoon und seine Söhne, erhalten so eine völlig neue Stimme. Nach der Archäologie der Klänge hören die Besucher den „Klang der Stille“, der – wie der Duft eines entfernten Klanges – eigentlich unhörbar ist.
Dort bekamen wir mit, dass das im Rahmen der Langen Nacht der Münchner Museen war, die Straßen wimmelten von Menschen, die zwischen den Museen herumzogen - zu Fuß, per Fahrrad oder mit den Shuttlebussen.
Ich mag dieses Museum sehr. Die Klänge waren eher nicht so meine Sache, aber die Figuren sind beeindruckend: